Markt für Sicherheitslösungen entwickelt sich zur Goldgrube

100 Prozent Wachstum bis 2010 erwartet

Einen regelrechten Boom für Sicherheitslösungen erwarten die Analysten des Marktforschungsinstituts Radicati. Einer neuen Studie zufolge ist für den Bereich E-Mail-Security von einer Verdopplung der weltweiten Markteinnahmen von derzeit knapp 3,5 Milliarden auf über sechs Milliarden Dollar im Jahr 2010 auszugehen. Die Marktanalysten führen das starke Wachstum auf die stetig steigenden Sicherheitsanforderungen von Unternehmen und Organisationen im Bereich E-Mail-Verkehr zurück. Sowohl Sicherheitsanwendungen als auch Dienstleistungen würden dabei eine entscheidende Rolle spielen, so Radicati.

Aufgrund der ständig wachsenden Sicherheitsbedrohungen im Bereich E-Mail-Phishing und Spam vertrauen Unternehmen zunehmend auf multiple Sicherheitslösungen, die entsprechende Angriffe auf den verschiedenen Netzwerk-Ebenen abwehren sollen. Für die kommenden Jahre erwarten die Branchenexperten folglich auch eine neue Generation von allumfassenden Sicherheitslösungen, die neben herkömmlichen Sicherheitsfeatures auch Funktionen zur Verschlüsselung und Archivierung sowie sicherheitstechnische Unterstützung für Instant Messaging bieten. Als zusätzliche Herausforderung für Unternehmen und Sicherheitsanbieter gilt zukünftig auch die Einhaltung von datenrechtlichen Vorschriften, denen gerade im Bereich E-Mail-Kommunikation eine immer größere Rolle zukommen wird.

Bei Sicherheitsanbieter Symantec kann man die Ergebnisse der Studie nur unterschreiben. „Beim E-Mailing und Instant-Messaging muss heute ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden, der neben der Sicherheit auch Fragen der Compliance und Archivierung berücksichtigt“, erklärt Frank Bunn, Senior Solutions Marketing Manager EMEA von Symantec. Im Bereich Archivierung und Instant Messaging im Allgemeinen ortet Symantec noch riesigen Aufklärungsbedarf und folglich auch entsprechende Marktchancen. „Studien zeigen, dass die Angriffe im Instant-Messaging-Bereich derzeit einen enormen Zuwachs erfahren. Viele Unternehmen unterschätzen diese Gefahr ebenso wie die Tatsache, dass Instant-Messaging-Kommunikation den gleichen gesetzlichen Speicherrichtlinien unterliegt wie die Kommunikation via E-Mail“, meint Brunn.

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