Windows Onecare ab morgen auf dem US-Markt

Internationale Versionen sollen innerhalb der nächsten zwölf Monate erscheinen

Microsofts will seine Security- und Wartungssoftware Onecare morgen auf dem US-Markt einführen. Damit lassen die Redmonder die seit langem geäußerte Absicht, auch in diesem Markt mitzumischen, Realität werden. Onecare soll innerhalb der kommenden zwölf Monate auch in anderen Ländern zu haben sein.

Die Software integriert Virenscanner, Anti-Spyware, eine Firewall, Backup-Software und Wartungstools unter einer Oberfläche. „Wir glauben, dass wir eine neue Kategorie schaffen“, kommentiert Dennis Bonsall, DIrector of Product Management for Onecare das Produkt. „Es geht nicht mehr nur um Sicherheit, es geht um die gesamte PC-Wartung.“

Onecare soll jährlich 49,95 Dollar kosten und sich auf bis zu drei PCs nutzen lassen. Damit liegt der Preis unter den Angeboten von Konkurrenten wie Symantec, McAfee und Trend Micro. Laut Microsoft wollen verschiedene Händler zudem Rabattaktionen durchführen.

Die Redmonder haben der Übernahme des rumänischen Herstellers von Antivirus-Software Gecad im Juni 2003 deutlich gemacht, künftig auch im Markt für Security-Software mitmischen zu wollen. Die Pläne für Onecare wurden im Mai 2003 bekannt gegeben.

Analysten gehen davon aus, dass sich das Interesse von Unternehmenskunden an Security-Produkten von Microsoft in Grenzen halten wird, auf dem Consumer-Markt gebe es aufgrund der bekannten Marke aber durchaus Potential.

Themenseiten: Microsoft, Software

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3 Kommentare zu Windows Onecare ab morgen auf dem US-Markt

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  • Am 31. Mai 2006 um 10:54 von Harry Burgermeister

    Und wieder ein Produkt mehr von "Billi"
    Schon wieder bringt der Multi… Bill Gates ein Produkt heraus! Langsam aber sicher will Microsoft die gesamte Grundausrüstung (zumindest was die Software betrifft) sich unter den Nagel reissen. Microsoft ist dank seinen 1 mit paar Nullen hintendran auch eher im Stande schneller zu reagieren, mehr in die Entwicklung etc. zu investieren usw. Fragt sich bloss ob Microsoft irgend wann mal auch noch die Wettbewerbskomissionen aufkauft, danach fehlen nur noch die Gerichte und dann kann der Riese machen was ihm gerade so passt! Wenn ich pensioniert bin, wird es vermutlich nur noch Microsoft-Produkte geben…. Smile

    • Am 31. Mai 2006 um 11:50 von Robert Wellmann

      AW: Und wieder ein Produkt mehr von "Billi"
      Macht Microsoft nichts, ist es die Spam-Schleuder und Thread’s wie "Nutzt FF, nutzt Linux, scheiß Microsoft, die sind doch total Buggy" kommen. Reagieren sie, dann sind sie böse … *sprachlos*

      > Microsoft ist dank seinen 1 mit paar Nullen hintendran auch eher im
      > Stande schneller zu reagieren, mehr
      > in die Entwicklung etc. zu investieren usw.

      Das sehe ich anders. Große Firmen wie Microsoft haben eine brutale QS, Produkte brauchen entsprechend länger bis sie erscheinen und kurzfristig können auch keine neuen Features eingebracht werden (die müssten ja erst wieder ausgiebig getestet werden). Es wird sich zeigen ob der "kleine" Markt die Chancen sieht. Jeder einzelne Programmierer steht nicht vor den Hürden einer QS; man muß bei seinem "Gegner" halt immer die Nachteile sehen und daraus profitieren.

      Ich finde es übrigens auch gemein, dass VW die meisten Auto’s verkauft. Eigentlich sollte Angie mal was dagegen tun. Oder die EU.

  • Am 31. Mai 2006 um 11:15 von tuxracer

    wie gut das windows immer buggy ist
    sonst hätte ja onecare gar keine chance auf dem markt. wer glaubt, windows würde jetzt jemals sicherer gemacht werden, der muß ein träumer sein.

    um auch die letzten zweifler zum kauf von onecar zu zwingen, wird jetzt vermutlich auch microsoft, exploits für windows herausbringen.

    ihr armen windows user, ihr könnt einem so leid tun. erst werdet ihr wie junkies erzogen, ja nicht auf andere produkte schielen, und jetzt werdet ihr langsam abgekocht.

    die nächste rechnung kommt mit dem media player 11 und eurer achso lieben mp3 sammlung.

    die microsoft lobgesänge werden schon leiser. aber die meißten werden nicht mehr vom zug runterkommen.

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