Microsoft: Computing on Demand für Schwellenländer

Neues Programm Flexgo richtet sich an Nutzer, die sich keinen eigenen Rechner leisten können

Microsoft sieht in dem bislang aus dem Business-Umfeld bekannten Computing on Demand auch ein Modell für die Computernutzung in Schwellenländern: Da sich viele Menschen dort die Anschaffung eines Rechners nicht leisten können, soll stattdessen nutzungsbasiert abgerechnet werden. Nach einer bestimmten Nutzungsintensität wäre das Gerät dann im Besitz des Anwenders.

„Das wirkliche Ziel von Flexgo ist es, den Traum, einen PC zu besitzen, Wirklichkeit werden zu lassen“, so Mike Wickstrand, Director of Product Management in der Market Expansion Group von Microsoft. Die genaue Ausgestaltung des Programms kann variieren. Bisher hat Microsoft einen Testlauf in Brasilien durchgeführt, jetzt soll dieser auch auf Russland, Indien, China und Mexiko ausgeweitet werden.

Die Redmonder kämpfen schon seit einiger Zeit mit den Herausforderungen, die das Engagement in Schwellenländern mit sich bringen. Das Unternehmen setzt dabei unter anderem auf die abgespeckte Windows XP Starter Edition, die zu geringeren Preisen verkauft wird. Bislang hält sich der Erfolg Berichten zufolge aber in Grenzen.

Währen sich die Windows XP Starter Edition laut Microsoft an Nutzer richtet, die noch keine Erfahrung im Umgang mit dem PC haben, ziele Flexgo auf Anwender, die Windows bereits genutzt haben, sich aber keinen eigenen Rechner leisten können.

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1 Kommentar zu Microsoft: Computing on Demand für Schwellenländer

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  • Am 23. Mai 2006 um 11:08 von paternoster

    Schnapsidee für ‚Fuss in der Tür‘
    Penetrant, wie MS versucht überall seinen Fuss in die Tür zu bekommen. Lästigstes Verkäuferverhalten seit eh und je. Da sind einem auch die Ärmsten als nächste Opfer gut genug.

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