US-Verteidigungsministerium will Microsofts Virtual Earth nutzen

Geodaten für "humanitäre, Frieden fördernde und die nationale Sicherheit stärkende Zwecke"

Microsoft arbeitet mit dem National Geospatial-Intelligence-Behörde (NGA), einer Unterabteilung des Verteidigungsministeriums, zusammen an der Virtual Earth-Technologie. Die NGA will Virtual Earth dazu nutzen, Geodaten für „humanitäre, Frieden fördernde und die nationale Sicherheit stärkende Zwecke“ einzusetzen.

Im Gegenzug hofft Microsoft, von dem reichhaltigen geodätischen Wissen der Institution zu profitieren. Das NGA beschäftigt sich mit den Erddaten selbst sowie mit Fragen der Topographie-Vermessung und Berechnung oder der Darstellung von Magnetfeldern und anderen geodynamischen Phänomenen. Zusätzlich verfügt die Behörde über das passende und aktuelle Bildmaterial.

Weiterhin will Microsoft seine Virtual Earth-Technologie an Real Tech, einem Anbieter von Immobilien-Software, zur Nutzung überlassen. Schon im April hat Microsoft einen ähnlichen Vertrag mit Zillow, Anbieter von Immobilien-Vergleichs-Software geschlossen. Mit der Software soll die Betrachtung als Satellitenbild wie auch aus der Vogelperspektive möglich sein.

Die Bilder aus Vogelsicht werden von tief fliegenden Flugzeugen in einem 45-Grad-Winkel aufgenommen und zeigen daher mehr Details als die Satellitenfotos. Obwohl die NGA sich selbst als starke Stütze des Verteidigungsministeriums sieht, ist noch unklar, ob die Technologie auch für strategische militärische Zwecke eingesetzt werden soll.

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