Skype schließt Verträge mit Plattenfirmen für Klingeltöne

Kostenpflichtige Zusatzdienste sollen Gewinne bringen

Skype hat Verträge mit den Plattenfirmen EMI, Sony/ATV und Warner/Chappell geschlossen, um künftig mehrere hunderttausend Songs als Klingeltöne anbieten zu können. So will die Ebay-Tochter der IP-Telefonie kostenpflichtige Zusatzdienste zur Seite stellen.

Skype-Nutzer können die Songs als Klingeltöne auf ihren Rechnern sowie auf tragbaren Geräten wie PDAs nutzen. Die von Skype geschlossenen Verträge weisen eine Besonderheit auf: Erstmals haben die Rechteinhaber weltweite Lizenzen vergeben, bislang wurden Regionen immer separat abgewickelt.

Trotzdem sollen die Klingeltöne zunächst nur Skype-Usern in den USA, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Belgien und Polen zur Verfügung stehen. Der Rest der nach Unternehmensangaben 94,6 Millionen registrierten Nutzer werde diese Möglichkeit erst wenige Wochen später haben.

Anfang der Woche spekulierten einige US-Medien darüber, ob Skype einen Musik-Downloadservice auf den Markt bringen und somit Apple Konkurrenz machen will. Eine Sprecherin hat dies jetzt dementiert.

Themenseiten: Personal Tech, Skype, Software, Telekommunikation, VoIP

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