Dynamische Selbstverknüpfungen in Filemaker erstellen

Die Möglichkeit, effiziente "Quick&Dirty"-Datenbanken für verschiedenste Zwecke anzulegen, macht Filemaker zu einem unverzichtbaren Werkzeug. Weil der Benutzer diese Datenbanken außerdem immer genauer an seine Bedürfnisse anpassen kann, ist kaum ein anderes Werkzeug so gut zur Datenbankentwicklung geeignet.

Einer der größten Vorteile von Filemaker ist, dass man damit flexible Beziehungen erstellen kann, die mit den eingetragenen Daten dynamisch wachsen. Dies soll anhand der folgenden Abbildung eines einfachen URL-Verzeichnisses demonstriert werden.



Abbildung 1: Entwurfsansicht

Diese extrem einfache Lösung legt nicht nur ein permanentes, portables Verzeichnis von Links an, sondern mit jeder Hinzufügung wird die Kategorieliste in Dropdown-Feld (Punkt 1) dynamisch aktualisiert, so dass man die Möglichkeit erhält, zu bestimmen, wie die im „Portal“ (im Sprachgebrauch von Filemaker) erscheinenden Informationen unter Punkt 2 gefiltert und angezeigt werden.

Ein Portal ist quasi ein Fenster zu verwandten Daten in einer anderen Tabelle, die hier über die Kategorie „News“ verknüpft ist. Wäre hier Musik ausgewählt, würde das Portal eine Liste von URLs enthalten, die dieser Beschreibung entsprechen.

Bei Punkt 3 werden nach Anklicken des Links „view“ für den Sydney Morning Herald verwandte Informationen zum ausgewählte Eintrag angezeigt, wie unten in Abbildung 2 (Bearbeitungsansicht) zu sehen ist.

Bei Punkt 4 hingegen wird durch Anklicken von „launch“ für einen dieser Einträge die relevante URL im Konzeptansicht-Browser geöffnet.



Abbildung 2: Bearbeitungsansicht

Abbildung 2 zeigt, was passiert, wenn man auf „view“ klickt und einen Eintrag aus dem Portal aufruft, um eigene Kommentare oder Anmerkungen hinzuzufügen.

Themenseiten: Anwendungsentwicklung, Big Data, Datenbank, Software

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1 Kommentar zu Dynamische Selbstverknüpfungen in Filemaker erstellen

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  • Am 3. Mai 2011 um 11:19 von Peter

    Filemaker ist tatsächlich einfach… einfach schlecht.
    Filemaker wird von vielen als einfache Datenbank dargestellt. Fakt ist aber dass dies nicht stimmt. Filemaker ist schlicht unbrauchbar auch für simple Anwendungen.
    Filemaker ist lediglich für Datenbanken zu gebrauchen, die nicht mehr als zwei auf sich verweisenden Tabellen verwenden und das wenn man ganz besonders Anspruchslos ist.

    Warum das: Filemaker strotzt nur so von Unzulänglichkeiten und Fehlern. Das was als realtionelle Datenbank angepriesen wird, lässt sich nicht auf die Formulare übertragen.
    – Formulare können lediglich einer Tabelle zugewiesen werden, welche mit einem Ausschnittswerkzeug versehen lediglich direkte Beziehungen anzeigt. Alles was mehr als eine Tabelle von dieser entfernt ist, kann nicht dargestellt werden.
    – Bildaufleisten funktionieren nicht richtig.
    – Horizontale Bildaufleisten sind nicht vorhanden
    – Spaltenbreiten können zur Verwendungszeit nicht verändert werden
    – Buttons können nicht unsichtbar oder deaktiviert geschaltet werden
    – Makrieren mehrer Datensätzte ist nicht möglich
    – Firewalls werden mit dem zwingend zu installierenden Programm Bonjour komplett ausgehöhlt.
    – Literatur und Dokumentation der Software in Deutsch ist sehr dürftig. Alles was vorhanden ist ist Englisch
    – Esc Taste in Feldern funktioniert nicht
    – Mängel im Aufbau des Ausschnittwerkzeuges
    – Nur eine einmalige Rückgängig Funktion im Layoutmodus
    – Für alles braucht es Skripts, jede noch so simple Standardfunktion muss eigenständig mit Skripts erstellt werden.

    Wenn ich die Wahl hätte zwischen selber programmieren und Filemaker verwenden, würde ich selber programmieren. Das geht allemahl schneller.

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