Mobile Banking vor neuem Boom

97 Prozent der Deutschen wollen m-Banking angeblich nutzen

Nach einem langem Dornröschenschlaf, der durch das Platzen der IT-Blase verursacht wurde, rückt Mobile Banking (m-Banking) wieder mehr in den Mittelpunkt. In Großbritannien plant die Direktbank First Direct, ein Tochterunternehmen von HSBC, noch in diesem Jahr die zweite Generation an mobilen Bankdienstleistungen für Mobiltelefone. Auch in Deutschland ist laut einer Studie der Technischen Universität Hamburg-Harburg ein Trend zum m-Banking zu erkennen. Während es noch vor ein bis zwei Jahren kaum deutsche Banken gab, die mobile Dienste im Angebot hatten, bieten mittlerweile 75 Prozent solche Dienste an. „Die Kunden sind offener gegenüber technischen Entwicklungen geworden“, begründet Rajnish Tiwari, wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Harburg, die Entwicklungen.

Das Angebot der britischen First Direct, das im Laufe dieses Jahres starten soll, wird über das MoniLink-Netzwerk verfügbar sein. Kunden werden 24 Stunden on demand kurze Angaben und Bilanzinformationen abfragen sowie das Handy aufladen können.

Tiwari ist zuversichtlich, dass sich m-Banking mittel- und langfristig durchsetzen wird. „Unsere Studie belegt, dass 92 Prozent der Teilnehmer an der Studie ihre Bereitschaft für mobile Finanzdienstleistungen zeigen und 74 Prozent bereits sind dafür zu bezahlen“, sagt er. Laut eigenen Angaben würden von den 380.000 BA-CA-Kunden, die Online-Banking regelmäßig nutzen, 8000 auch m-Banking verwenden. „Ich glaube wir sind da anderen Bankinstituten in diesem Bereich ein bis zwei Jahre voraus“, so Trexler von der BA-CA weiter. Er rechnet in Zukunft mit einem kontinuierlichen, aber langsamen Wachstum.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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