EJB-Persistenz mit Java SE

Seit dem Entwurf von EJB 3.0 gibt es einen einzigen, standardisierten Persistenzmechanismus für Java-Klassen, sei es für client- oder serverseitige Anwendungen. Mithilfe von Annotations, einem Feature von Java 5, ist dieser Mechanismus einfach zu benutzen. Wie das funktioniert, soll hier gezeigt werden.

Persistente Java-Klassen – zu deren Realisierung gab es so viele Verfahren, dass das Aufkommen einer standardisierten Methode für alle Einsatzbereiche von den Entwicklern sicherlich mit Erleichterung aufgenommen wird. Die Herausforderung bestand darin, die Kluft zwischen der Standard- und der Enterprise-Version von Java zu überbrücken und eine standardisierte API bereitzustellen, welche für Enterprise-Anwendungen funktioniert, die in verwalteten Containern ausgeführt werden, aber auch gleichermaßen für Standard-Anwendungen, welche sich selbst, ohne Container, verwalten. Nun gibt es eine solche API innerhalb von JSR-220, der Enterprise-Java-Beans-3.0-Spezifikation. Im Zuge der Fortentwicklung von JSR-220 wurde diese Spezifikation in zwei Teile aufgeteilt: EJB 3.0 Persistence und EJB 3.0 Core (also der ganze Rest).

EJB 3.0 Persistence unterscheidet sich von früheren EJB-Persistenzlösungen und nutzt die neuen Annotations in Java 5.0 sowie die Erfahrungen der unterschiedlichen POJO-Persistenz-Entwickler.

Derzeit hat die EJB 3.0 Persistence-Spezifikation den Status „Final Draft“, das heist es sind noch nicht alle Elemente endgültig festgelegt. Trotzdem sollte man sich schon jetzt mit einigen der Implementierungen der verfügbaren Spezifikation vertraut machen. Die Referenzimplementierung findet sich bei GlassFish, eine weitere Implementierung sind die Annotation– und EntityManager-Projekte von Hibernate.

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