Alternativen zu Adobe: Vier Geheimtipps für Grafiker

Man kann nicht nur mit Illustrator zeichnen: Neben den marktbeherrschenden Paketen von Adobe und Corel gibt es auch wenig bekannte Lösungen, die günstiger oder sogar kostenlos sind - als Beta von Microsoft oder als Open-Source-Software.

Der kalifornische Software-Riese Adobe, Entwickler des PDF-Formats, vertreibt inzwischen auch Macromedia Freehand und macht Mitbewerber Corel aus Kanada das Leben schwer. Das Zugpferd des Unternehmens ist und bleibt der Illustrator. 2005 rückte Microsoft zumindest mit einer Beta auf den Design-Markt vor, um den Platzhirschen Marktanteile abspenstig zu machen.

Der Graphic Designer ist Teil der Expression Suite aus den Labors in Redmond, die 2007 kommerziell verfügbar werden soll. Er erstellt sowohl vektor- als auch rasterbasierte Grafiken: Man kann Bilder anhand numerische Werte editieren oder malen. Effekte lassen sich auf jegliches Bildmaterial anwenden. Raffinierte Transparenzeffekte, Verläufe und Muster beherrscht auch das quelloffene Inkscape. Allerdings war es lange Zeit nur für Unix ausgelegt. Erst Version 0.4 lief unter Windows.

Der Blender generiert verblüffende 3D-Modelle. Längst hat er Kultstatus erreicht. Etwas gewöhnungsbedürftig: die Bedienung. Xara 3D dringt ebenfalls vor in die dritte Dimensionen, eignet sich aber vor allem für Schriftzüge. Dafür ist der Umgang damit äußerst leicht zu erlernen.

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5 Kommentare zu Alternativen zu Adobe: Vier Geheimtipps für Grafiker

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  • Am 1. April 2006 um 1:44 von Chris Jones

    Unspezifisch
    Inwiefern kann man einen Hersteller von Vector und Pixelgrafikprogrammen mit einem Raytracer vergleichen?

    Ich halte diesen Artikel für groben Unfug, da jegliche kompetente Auseinandersetzung mit der Thematik fehlt, Erbsen mit Elefanten verglichen werden.

    Hätten sie beispielsweise GIMP genannt, hätte das zumindest noch eine Art mindestanspruch bedeutet, so bin ich nur enttäuscht über die praktikantenhafte Darlegung von Dingen die nichts miteinander zutun haben.

    Gruß
    Chris

  • Am 4. April 2006 um 23:48 von Mister Big

    Gimp ist eine Bildbearbeitung
    Hihi, Elefanten mit Erbsen? Gimp ist doch ein Bildbearbeitungsprogramm und kein Grafikprogramm! Es geht hier um Grafik, ein paar Programme sind 3D und andere 2D aber alle haben mit Grafik zu tun.

  • Am 4. April 2006 um 23:51 von Michael Goellner

    @Grace Jones
    Zu Bildbearbeitungsprogrammen habe ich hier einmal ein anderes Weekly gelesen. Kann man sicher ueber die Artikelsuche finden! Da ist auch Gimp dabei!

  • Am 5. April 2006 um 8:58 von Michael Sieben

    Xara an Stelle von Corel
    Ich benutze Xara schon eine ganze Weile als Alternative zu Adobe und Corel und kann das Programm nur empfehlen!

  • Am 8. April 2006 um 19:34 von Cora

    Xara ist super
    Ich bin vor 8 Jahren von Corel Draw auf Xara (nicht: Xara 3D, das ist was anderes!) umgestiegen und absolut zufrieden. Es kann (fast) alles, was die Großen auch können, kostet aber viel weniger. Es eignet sich besonders gut für Web-Grafiken. Das Programm arbeitet sehr zügig + ist einfach zu bedienen. Kann es nur empfehlen.

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