Microsoft: Auch neuer Virtual Server verschiebt sich auf 2007

Software soll Virtualisierungsfunktionen von Intel- und AMD-Prozessoren beherrschen

Microsoft hat die Markteinführung des nächsten Updates der Virtualisierungssoftware Virtual Server vom vierten Quartal 2006 auf Anfang 2007 verschoben. „Qualität hat immer Vorrang vor dem Zeitplan“, kommentierte ein Vertreter von Microsoft die Verzögerung.

Virtual Server 2005 R2 Service Pack 1 soll unter anderem die hardwaregestützten Virtualisierungsfunktionen in Intel- und AMD-CPUs unterstützen. Mit den Volume Shadow Services könne man von allen virtuellen Maschinen gleichzeitig ein Backup machen, sagte James Ni, Group Product Manager für Server Virtualization bei Microsoft.

Im hart umkämpften Markt für Virtualisierungslösungen versucht Microsoft derzeit, seinen Einfluss zu erhöhen. Erst im Dezember hat das Unternehmen die Preise für seine Lösungen kräftig gesenkt. Der Virtual Server 2005 R2 kostet in der Enterprise Edition 199 Dollar, in der Standard Edition 99 Dollar. Die Preise betrugen vorher 999 und 499 Dollar.

Nach der Veröffentlichung der nächsten Virtual-Server-Version gehört auch bei Microsoft die Zukunft dem Hypervisor. Die Virtualisierungssoftware läuft dann nicht mehr unter Windows, sondern direkt als erste Schicht über der Hardware. EMC und Xen arbeiten schon jetzt nach diesem Prinzip.

Der von Microsoft unter dem Namen Viridian gehandelte Hypervisor soll auch virtuelle Maschinen mit 64 Bit unterstützen. Das Feature bieten die Konkurrenten schon jetzt. Viridian wird nach Aussage von Ni nicht vor 2008 erscheinen.

Microsoft hat erst kürzlich die Markteinführung von Windows Vista und der nächsten Office-Version auf Anfang 2007 verschoben.

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