Wieder Sicherheitslücke im Internet Explorer

Erster Exploit bereits im Web aufgetaucht

Im Internet ist ein Exploit aufgetaucht, der eine neue Sicherheitslücke im Internet Explorer ausnutzt. Microsoft und unabhängige Sicherheitsexperten sagten, dass durch die Schwachstelle Rechner und Daten in Gefahr sind.

Ein Computer kann durch den Besuch einer präparierten Seite oder den Erhalt einer E-Mail mit dem Schadcode befallen werden. Hackern ist es dann möglich, die Kontrolle über den Computer zu übernehmen, Daten zu stehlen und ihn für Denial-of-Service-Angriffe zu missbrauchen. Der Softwarehersteller hat ein Security Advisory zu dem Problem veröffentlicht.

Laut Microsoft sind Rechner mit Windows XP Service Pack 2 und Internet Explorer 6 betroffen, auch wenn alle Patches installiert sind. Die Preview des Internet Explorer 7 hingegen weise die Schwachstelle nicht auf.

Um das Problem zu lösen, wollen die Redmonder im Rahmen des nächsten Patch Day ein Update bereitstellen. Zwischenzeitlich sollen die Anwender beim Besuch von Websites und dem Erhalt von E-Mails mit Attachments vorsichtig sein. Zudem rät Microsoft, Active Scripting zu deaktivieren. Um sich vor den Schwachstellen zu schützen, können Anwender auch auf alternative Browser wie Opera oder Firefox umsteigen.

Die Security-Spezialisten von Secure Elements bewerten die Lücke mit der höchsten Gefahrenstufe 10, da bereits ein Exploit zur Verfügung steht. Nutzer des Internet Explorer könnten damit rechnen, dass in Kürze ein Virus oder Wurm auftaucht, sagte Scott Carpenter, Director der Sicherheitslabors bei Secure Elements. Die wahrscheinlichte Möglichkeit seien Spam-E-Mails, die Links auf mit dem Schadcode präparierte Seiten enthalten.

Themenseiten: Browser, Microsoft, Software

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5 Kommentare zu Wieder Sicherheitslücke im Internet Explorer

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  • Am 24. März 2006 um 14:06 von onlymac

    Typisch Microsoft – Viren frei Haus und nur dummes Gelaber statt Abhilfe
    Es sit kaum zu glauben, Windows scheint ein Offenes Scheuenentor zu sein, wo Viren, Spam etc ein- und ausgehen. Na ja wers brauch muss sich mit diesen Nettigkeiten amüsieren. Sicher ist ja auch mal Zeit mit den Rechnern zu arbeiten, wenn man es geschafft haben sollte die Schädlinge zu beseitigen.

    • Am 24. März 2006 um 14:45 von flo

      AW: Typisch Microsoft – Viren frei Haus und nur dummes Gelaber statt Abhilfe
      und gestern noch über apples praktiken lästern. heh…gott ist gerecht

    • Am 24. März 2006 um 20:55 von Fritz Pinguin

      AW: AW: Typisch Microsoft – Viren frei Haus und nur dummes Gelaber statt Abhilfe
      "Zudem rät Microsoft, um sich vor den Schwachstellen zu schützen, können Anwender auch auf alternative Browser wie Opera oder Firefox umsteigen."

      Oops, habe ich da ein paar Buchstaben zu wenig zitiert?

  • Am 25. März 2006 um 9:59 von hihihi

    Ab Freitag nicht mehr in die Tonne!
    Die Gates Programme sind "Elektronikschrott, also ab Freitag nicht mehr in die Tonne.

    Die Windows eigenenen Anwendungen gehören samt und sonders in die Tonne, soweit es das ohne Rückwirkungen auf das sonnstige Windowsbetriebssystem geht.

    Wer die Programme IExx OExx MPxx und die Windows eigenen Extensions ast, asx, wm, wmv,wvx, evi, php usw. …. benutzt und mit den o.g. Programmen aus dem Internet zieht ist schließlich selber für seine Gefährdung verantwortlich.

    Ich komme seit Jahren ohne ohne Gates Programme aus… wenn man mal vom BS Windowsxxxx absieht.

    • Am 27. März 2006 um 9:34 von Andreas

      AW: Ab Freitag nicht mehr in die Tonne!
      Seit wann ist PHP denn eine eigene MS-Sache???

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