CeBIT: Motorola setzt auf Funkgeräte

Geräte auf den Einsatz in Unternehmen zugeschnitten

Der Kommunikationsgeräte-Hersteller Motorola hat auf der CeBIT zwei Modelle von digitalen Funkgeräten vorgestellt, die sich als Kommunikationsmedium in Unternehmen etablieren sollen. Die Geräte bieten einige Funktionen von Mobiltelefonen und sollen diese sogar ersetzen. Stärkstes Argument des Herstellers ist der Wegfall von monatlichen Grundgebühren und die Tatsache, dass die Geräte speziell auf den Einsatz in Unternehmen zugeschnitten sind. „Es ist beispielsweise möglich Empfängergruppen zu definieren, an die dann mit einem Knopfdruck Nachrichten gesendet werden können“, erklärte Doris Gürth, Sprecherin von Motorola Österreich.

Die Modelle DTR2430 und DTR2450 sind die ersten lizenzfreien digitalen Funkgeräte und würden einen Meilenstein in der technischen Entwicklung darstellen, so Motorola. Die Geräte bieten bei digitaler Audioqualität ähnliche Funktionen, wie man sie bisher von Handys gewohnt ist. So können SMS verschickt, Telefonate mit mehreren Teilnehmen geführt und Anrufe weitergeleitet werden. „Die Produkte eignen sich besonders für Unternehmen, die mit Sicherheitsaufgaben betraut sind“, meinte Gürth. Jedoch seien auch andere Bereiche denkbar wie der Einsatz im Bildungswesen, im Handel, in der verarbeitenden Industrie, im Immobilienmanagement sowie im Gast- und im Baugewerbe.

Die Handyfunktionen der Funkgeräte würden die Kommunikation zwischen Teams erheblich verbessern. Bei eingehenden Anrufen wird die ID-Nummer des Absenders angezeigt, so dass jeder direkt sieht, wer ihn erreichen möchte. Im Unterschied zum DTR2430 können mit dem DTR2450 zusätzlich alle Funkgeräte eines Teams überwacht, verwaltet und programmiert werden. Es eigne sich daher besonders für Führungskräfte.

Themenseiten: CeBIT, Messe, Telekommunikation

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