IDF: Zwei mal zwei macht vier

Vorgestellte Quad-Core-Chips bestehen aus zwei Dual-Core-CPUs

Die auf dem Intel Developer Forum präsentierten Quad-Core-CPUs Kentsfield und Clovertown verdienen diese Bezeichnung nur teilweise: Sie sind aus zwei Dual-Core-CPUs zusammengesetzt, die in einem Gehäuse unterkommen. Auch IBM greift auf diesen Trick zurück.

„Intel will sie schnell ausliefern“, erklärt Insight-64-Analyst Nathan Brookwood die Designentscheidung des Chipherstellers. Er geht davon aus, dass Intel eine langfristige Strategie verfolgt und mit der Umstellung auf die 45-Nanometer-Fertigung eine Architektur präsentieren wird, bei der alle vier Kerne auf einem Die untergebracht sind.

Die CPUs sollen bereits Anfang 2007 auf den Markt kommen, hinter vorgehaltener Hand wird sogar über eine Einführung Ende dieses Jahres spekuliert. Kentsfield soll in leistungsfähigen Desktop-Rechnern zum Einsatz kommen, Clovertown in Zwei-Wege-Servern. Außerdem ist mit Tigerton eine Version für Server mit vier CPUs geplant.

Durch die Zusammensetzung zweier Dual-Core-CPUs begrenzt Intel die Risiken bei der Herstellung, nimmt im Vergleich zu einem integrierten Design aber Performancenachteile in Kauf. IBM greift beim Power 5+ auf eine ähnliche Methode zurück. AMD hat für 2007 ebenfalls Quad-Core-Chips angekündigt, setzt aber von Anfang an auf ein Design mit einem Die.

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