Südkorea: Regierung finanziert Linux-Vorzeigeprojekt

Institutionen sollen zum Umstieg auf Open-Source-Software ermuntert werden

Die südkoreanische Regierung will nach einem Bericht der „Korean Times“ einer Stadt und einer Universität die Umstellung auf Linux finanzieren. Diese Vorzeigeprojekte sollen andere Institutionen zur Nutzung des Open-Source-Systems ermuntern.

Das koreanische Ministry of Information and Communication (MIC) will bis Ende März entscheiden, wo das Projekt durchgeführt werden soll. „Da Linux als Betriebssystem ohne technische Schwierigkeiten und Sicherheitsprobleme gezeigt wird, werden diese Tests andere Städte und Unis dazu bringen, dem Beispiel zu folgen“, sagte MIC-Direktor Lee Do-kyu laut der Korean Times.

Die südkoreanische Regierung hat in den letzten Jahren einige Projekte mit quelloffener Software finanziert. Unter anderem wurde 2003 ein Plan verabschiedet, PCs und Server in staatlichen Einrichtungen mit Open-Source-Anwendungen auszustatten.

Themenseiten: Linux, Linux Inside, Open Source, Software

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2 Kommentare zu Südkorea: Regierung finanziert Linux-Vorzeigeprojekt

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  • Am 22. Februar 2006 um 10:32 von Oswald Kuppelwieser

    open source
    LINUX und andere open source Produkte müssten auch in der EU + im übrigen Europa stärker gefördert werden. Schulen arbeiten leider noch immer beinahe ausschließlich mit Microsoft Produkten. Die Wiener Stadtverwaltung stellt aber nach und nach auf LINUX um und die Grüne Bildungswerkstatt in Wien bietet Kurse für LINUX Interessierte zum Selbstkostenpreis von € 20.

  • Am 30. März 2006 um 22:04 von Mähler

    Info Philips + LG
    Ich empfehle – aachener-glassfront.de

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