Oracle wollte MySQL kaufen

Hersteller der Open-Source-Datenbank lehnte eine Übernahme ab

Oracle hat versucht, MySQL zu übernehmen. Der Hersteller der Open-Source-Datenbank lehnte dies aber ab. Man wolle unabhängig bleiben.

MySQL-CEO Marten Mickos bestätigte den Übernahmeversuch auf der Open Source Business Conference in San Francisco, wollte aber weder zu den Umständen noch zum angebotenen Verkaufpreis weitere Einzelheiten nennen.

Der Kauf von MySQL wäre für Oracle ein sinnvoller Schritt gewesen, sagt Redmonk-Analyst Stephen O’Grady. „Alles dreht sich um die Frage, ein bestehendes Geschäft zu kannibalisieren. Wenn man erkennt, dass dies zu einem gewissen Grad unausweichlich ist, würden sie es dann lieber selbst anstatt eines Konkurrenten machen?“

Oracle könne von MySQL in der selben Weise profitieren wie IBM von der Akquisition von Gluecode. Das Unternehmen hat einen quelloffenen Java-Applikationsserver entwickelt, der mit der Websphere-Produktlinie konkurriert. Big Blue bietet auf dieser Basis jetzt die kostenlose Websphere Community Edition an.

Themenseiten: Business, Open Source, Oracle, Software

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