Gewohnheit contra Intuition: Office 12 Beta 1 im Test

Mit Office 12 führt Microsoft eine komplett überarbeitete Oberfläche ein. ZDNet hat getestet, ob die Arbeit tatsächlich leichter von der Hand geht und welche Features das neue Büropaket mitbringt.

Nach dem Öffnen einer Office-12-Anwendung werden sich langjährige Nutzer zunächst verwundert die Augen reiben: Nichts ist mehr so, wie es einmal war – oder wie man es von anderen Windows-Anwendungen kennt. Microsoft hat die Oberfläche der meisten Office-Programme der grundlegendsten Überarbeitung seit der Einführung des Büropakets unterzogen. Die üppig bestückten Symbolleisten und die ellenlangen Menüs sind verschwunden.

Die Neuerungen in Office 12 beschränken sich aber nicht auf die Oberfläche, alle Anwendungen wurden mit neuen Funktionen ausgerüstet. ZDNet hat getestet, ob die Arbeit mit der neuen Oberfläche tatsächlich leichter von der Hand geht und was Nutzer im neuen Office erwartet. Der Test basiert auf der englischsprachigen Beta 1, bis zur Final können sich also noch größere Änderungen ergeben.

Themenseiten: Business-Software, Microsoft, Software

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9 Kommentare zu Gewohnheit contra Intuition: Office 12 Beta 1 im Test

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  • Am 8. Februar 2006 um 23:30 von Stevie

    Office 12 Beta
    Für Unternehmen ergibt sich kein Handlungsbedarf, welche mit Office 2000 bis 2003 arbeiten!
    Warum? Ganz einfach. Weil die Hardware überwiegend schon umgerüstet wurde auf die neuen Erfordernisse der Jahre 2004/2005.
    Der Sprung von Office 2000 über Office XP zu Office 2003 ist marginal. Der Sprung von Office 2xxx zu Office 12 ist jedoch wesentlich stärker, was mit Effizienzverlust der Anwender einhergeht.
    Und ehrlich: Würden Sie von Office 2000 auf Office 2006/7 als Unternehmer umsatteln – Schulungen, Ineffizienz, Kostendruck?
    Nein Danke sage ich da nur.
    Auch für den Speicherplatz oder Geschwindigkeit spielt Office 12 keine Rolle. Im Gegenteil. Die Änderungen sind so gravierend (schon innerhalb von Office 2000 bis 2003 gab es riesengroße Anwendungsprobleme, weil Strukturen nicht bebehalten, sondern wieder einmal verändert wurden), so dass Unternehmen in Zeiten des äußerst harten Wettbewerbes nicht umsatteln werden.
    Und für Privatanwender ist Office 12 gleich ganz ganz ob des restriktiven Aktivierungsmodus gestorben…
    Die Strategie von Microsoft ist bislang immer aufgegangen – diesmal werden sich jedoch echte Verkaufsprobleme auf tun, da mittlerweile Open Source gesellschaftsfähig geworden ist…
    Und das Grab hat sich Microsoft selbst geschaufelt

    • Am 9. Februar 2006 um 14:17 von Michael

      AW: Office 12 Beta
      Interessant. Auf was basieren ihre für die ganze Wirtschaft gültigen Erkenntnisse? Auf der Tatsache, dass Sie seit Jahren Absatzformatierungen benutzen und es noch immer tun? Aufgrund Ihres Komentares lohnt sich die Implementierung neuer Technologien in Softwareprodukte also nicht. Stellen Sie sich mal vor, alle Softwarehersteller würden aufhören neue Versionen zu programmieren…

      Manchmal kommt die Revolution schleichend und Details liegen nicht unbedingt an der Oberfläche. Für grosse Betakunden gibt es offensichtlich Gründe eine neue Version einzusetzen. Und da reden wir nicht von 5 Nasen, die Office "nutzen".

    • Am 12. Februar 2006 um 11:52 von HerrBrand

      AW: AW: Office 12 Beta
      Nun, was sind denn die tollen neuen Änderungen?
      Das ganze Oberflächendesign ist eh Geschmackssache, doch was ist denn tatsächlich an der Software geändert worden, bzw was ist denn so tollen innovatives dran?
      Alles was hier vorgstellt wird, bis auf wenige Ausnahemn die eh keiner brauch existieren diese Dinge ind er OpenSource Welt schon lange. Zwar nicht für Windows aber andere Betriebssysteme.
      UNd was stimmt und sich auch in diesem Fall nicht ändern wird ist die Tatsache, dass sich MS selbst nicht treu bleibt und intern ihre eigenen Normen bricht, so dass sie, wenn sie Dokument übernehmen und bearbaeoiten wollen garantiert Probleme bekommen werden. Und mal ganz ehrlich, warum sollte ich denn tausende von Euro ausgeben für etwas das ich ja fast um sonst bekommen kann, vorausgesetzt man hat fähige Systemadminstr5atoren die sich mit Software, OS auskennen und nicht nur "WindowsClicker" sind.
      Wenn Sie mir einen Admin zeigen, der bisher nur mit Windows gearbeitet hat und mir dann zB erklären und zeigen kann wie er eine Mailserver unter Unix/Linux zum laufen bekommt dann glaube ich auch, das MS mit der neuen Office version alles viel besser macht!

    • Am 14. Februar 2006 um 5:42 von Shodan

      AW: AW: AW: Office 12 Beta
      Was Bitte hat ein Mailserver auf Linux Basis mit Office zu tun?

      Und wieso soll ein Admin unfähig sein wenn er Linux links liegen lässt?.
      Ich bin Windows Spezialist und kann Windows in 10 Minuten so konfigurieren das es tut was ich will .
      Linux sagt mir das ich für die gleiche sache erstmal hier einstellen da compelieren und dort beten soll das es einen Treiber gibt.
      Sorry aber ich will Produktiv arbeiten und nicht erst einen Programierkurs machen.
      Linux hat seine Vorteile Ja und es gibt dinge die Linux besser kann aber Windows hat derzeit seine Stärke in der einfacheren Benutzbarkeit.
      Bis auf dem Preis sehe ich in Linux derzeit keinen wirklichen Vorteil im Desktop Bereich.

      Ich habe Office 12 live gesehen und muss sagen das es Absolut schlüssig und bündig ist.
      Ich denke die Leute werden sich schneller daran gewöhnen als ihr denkt.

      so long
      Shodan

    • Am 14. Februar 2006 um 11:22 von HansemannX

      AW: AW: AW: AW: Office 12 Beta
      100% richtig, dem ist nichts hinzuzufügen !!!

    • Am 14. März 2006 um 14:05 von Sven

      AW: AW: AW: AW: AW: Office 12 Beta
      Hi,
      ich selbst bin überzeugter Windows-Nutzer und kann der Meinung von Shodan nur zustimmen. Ich selbst hatte Suse Linux 9 mal ausprobiert und trotz hervorragender PC-Kentnisse nichtmal ICQ (für Linux, bei Suse dabei) richtig zum laufen gebracht, und instabil war das System sowieso, ganz zu schweige daovn das die Installation 12 Stunden gebraucht hat. Bei Windows hingegen kann ich von absolut 0 Anfangen, eine formatierte festplatte, und 2 Stunden später hab ich WinXP drauf und so eingestellt wie ich es haben will.

      die bilder zum neuen Office 12 finde ich sehr überzeugend, ich konnte mir leider die Beta noch nicht zum selbst testen beschaffen. Aber die benutzer-Oberfläche sieht bedeutend aufgeräumter aus und wird wohl sogut wie keine umgewöhnungs-zeit benötigen.

      Und zum Thema OpenSource-Produkten die angeblich das gleiche machen: Die Microsoft-Produkte haben meiner ansicht nach einen sehr hohen Qualitäts-standart und ich bin bis jetzt noch nie enttäuscht worden (ich hatte nie WinME :D). Von OpenSource produkten wurde ich allerdings auch nie enttäuscht, da ich bei denen nicht viel positives erwarte ^^ allerdings verschwinden diese Programme meistens innerhalb kürzester Zeit, da mit wenigen Ausnahmen diese programme spätestens bei der Bedienbarkeit versagen. Und bei diesem Thema hinken die kostenlosen Programmen fast immer hinterher, weshalb ich meistens dann Demos oder ähnliches verwende.

      Und das OpenSource stark im Kommen sei ist ein gerücht und mehr nicht, denn in manchen bereichen wird zwar immer mehr Freeware benutzt um kosten zu sparen, aber spätestens dort wo es um professionelles und effektives arbeiten geht wird auch weiterhin auf "echte" Software gesetzt, qualität hat halt eben ihren Preis.

      als letztes möchte ich noch auf die Behauptung eingehen, Office 12 würde niemand kaufen da eine teure Umschulung usw. nötig wäre. Sieht das denn bei OpenSource besser aus? Bei Kosten für Umschulung etc. fallen ein paar Euro für ne Programm-Lizenz absolut nicht ins gewicht. Und wer bietet denn Schulungen für OpenSource-Software an? Ich bin mir sicher das man bedeutend leichter eine Umschulung von Office 2k3 auf Office 12 bekommt, als von Office 2k3 auf ein OpenSource-Office.

      Im professionellen Gewerbe hat OpenSource keine Zukunft, und anonsten nur dort wo entsprechende Fachkenntnisse vorhanden sind, und die machen Microsoft wohl kaum konkurenz.

      MfG
      Sven

    • Am 10. Mai 2006 um 15:10 von Michael

      AW: AW: AW: Office 12 Beta
      HerrBrand: Sicherlich, eine Oberfläche ist auch Geschmackssache aber sehen wir’s mal so. Gibt es keine neue, so ist MS nicht innovativ, gibt es eine neue, bringt sie nichts und ist überflüssig. Also wie denn nun?
      Nichts gegen Ihren Wissensstand aber ich behaupte mal, dass Sie Office nur als elektronische Schreibmaschine nutzen. Wie binden Sie z’B. OO in SAP ein? Wie nutzen Sie OO in SharePoint? Wie gehen Sie mit sehr grossen Tabellen um? Wie konvertieren Sie komplexe und grosse Tabellen von Excel nach OO? Wie integrieren Sie OO in den Rest Ihrer MS Infrastruktur? Wie nutzen Sie Rights Management mit OO? Usw…
      Also bewegen Sie Ihr Denken mal weg vom Briefeschreiben und Sie sehen vielleicht den Nutzen einer neuen Office Version.

  • Am 3. März 2006 um 21:22 von Werner Petersen

    Glaubenskrieg Linux vs. Windows
    Hi Folks,

    ich verstehe nicht warum jeder Test eines neuen Releases von MS diese Glaubenskriege auslöst. Es wird immer Firmen geben, die aus welchen Gründen auch immer ( z.B. Großrabatte, Lobbyarbeit etc. ) MS-Produkte kaufen werden, ebenso wird es Firmen geben die aus anderen Gründen Linux-Produkte kaufen werden.
    Unabhängige Untersuchungen ( also wirklich Firmen ohne MS oder Lobbyeinfluss ) zeigen, daß MS in einigen Segmenten Verluste erleidet, in anderen wiederum zulegt.
    Warum lassen wir nicht einfach den Verbraucher entscheiden was er von den Produkten hält.
    Ich persönlich, würde z.B. einem Verkäufer der mir ein Produkt mit so vielen Mängeln wie sie in MS-Produkten enthalten sind verkaufen würde, schon lange vors Gericht gezerrt haben.

    Ciao
    Wsoftie

    P.S.: Es sei angemerkt das ich bereits programmiere seit dem es Lochkarten gibt, da kannte Bill Gates noch nicht mal das Wort PC.

    • Am 4. März 2006 um 16:16 von Dipl.Ing. W.Schwencke

      AW: Glaubenskrieg Linux vs. Windows
      Da kann man mal sehen, wenn einer nichts von Marketing ( checken,auf was sie steht ) und Werbung ( rumkriegen ) versteht, und sich nur auf sein gediegenes Können ( Dünkel ) und auf das Urteil des "Verbrauchers" ( ICH BIN DOCH nicht BLÖD ) verlässt, was aus ihm wird.
      Mir ist es genau so gegangen. Und das Ergebnis: jetzt kann ich immer nur rumgrandln. Wolf

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