HSUPA soll mobilen Upload beschleunigen

Technologie kann ab 2007 den Markt erobern

Der UMTS-Turbo HSDPA (High Speed Downlink Packet Access), der für Download-Raten von bis zu 7,2 MBit pro Sekunde sorgt, bekommt nun auch auf der Uplink-Seite Gesellschaft. Wie Nortel heute bekannt gegeben hat, konnten in Testversuchen mit bestehender UMTS-Infrastruktur erstmals eine Uplink-Hochgeschwindigkeit von 1,4 MBit pro Sekunde erreicht werden. Die so genannte HSUPA-Technologie (High Speed Uplink Packet Access) soll zukünftig auch den schnellen Upload von großen Dateien und Datenmengen von mobilen Geräten aus erlauben. Sie stellt die nächste Stufe der UMTS-Breitband-Entwicklung dar und wird Branchenexperten zufolge das mobile Nutzerverhalten verändern.

Die Einführung soll aber nicht vor 2007 kommen, da das laufende Jahr ganz im Zeichen der HSDPA-Verbreitung steht. Das erklärte Ziel, neue mobilen Breitbandtechnologien wie HSDPA oder HSUPA einem breiteren Zielpublikum näher zu bringen, stellt die Telekommunikationsbranche aber durchaus auch vor marketingtechnische Herausforderungen. Bei Vodafone ist man bemüht, die sperrigen Hightech-Kürzel zu vermeiden und will HSDPA und folglich HSUPA unter dem Namen UMTS Broadband kommerziell vermarkten.

Auch T-Mobile ist bemüht, seine Kunden nicht durch allzu technische Bezeichnungen zu verwirren und fasst sein GPRS-, UMTS- und WLAN-Surfangebot unter dem Schlagwort web’n’walk zusammen. „Weniger als technische Bezeichnungen interessiert Kunden vor allem, wie sie mobile Dienste komfortabel und einfach nutzen können. Mit web’n’walk wollen wir eine einheitliche Netzplattform anbieten, die das Internet auch von unterwegs mobil zugänglich macht“, so T-Mobile Pressesprecher Maika-Alexander Stangenberg.

Themenseiten: Telekommunikation, UMTS

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