AMD will I/O-Virtualisierung noch dieses Jahr realisieren

Unternehmen wähnt sich gegenüber Intel im Vorteil

Intel und AMD werden dieses Jahr Funktionen zur Virtualisierung von IT-Umgebungen in ihre CPUs integrieren. Während Intel seine Server-Prozessoren bereits mit der Technik ausliefert, soll das für die Jahresmitte angekündigte Pacifica von AMD über deren Umfang hinausgehen.

Die Intel Virtualization Technology ist im Dual-Core-Xeon Paxville bereits integriert, derzeit aber noch nicht aktiviert. Laut Lorie Wigle, Director of Marketing der Intel Server Platform Group, soll sich das in Kürze ändern. In rund drei Monaten sollen Serverhersteller wie Dell, Hewlett-Packard und IBM BIOS-Upgrades bereitstellen. Auch der Paxville-Nachfolger Dempsey und die nächste Itanium-Generation Montecito sollen Virtualisierung hardwareseitig unterstützen.

AMD will seine Pacifica-Technik in die F-Revision der Server-CPU Opteron integrieren, die Mitte des Jahres erscheinen soll. Während die Intel-Technik in der ersten Generation nur den Prozessor virtualisieren kann, will AMD diese Möglichkeit auch für I/O-Komponenten wie Netzwerkkarten bieten.

Pacifica unterstütze die Technik bereits, die dafür notwendigen Chipsätze seien aber erst für Ende des Jahres zu erwarten. AMD hat eine lizenzfreie Spezifikation von Pacifica bereitgestellt, um die Verbreitung zu beschleunigen. Vmware und Xen wollen Pacifica unterstützen.

Themenseiten: AMD, Hardware, Intel

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