Opera treibt Verbreitung von Mini voran

Verschiedene Geschäftsmodelle sollen Distribution sichern

Der norwegische Browser-Entwickler Opera treibt die Verbreitung seines für mobile Anwendungen adaptierten Browsers Opera Mini zügig voran. Nach dem erfolgreichen Start der Applikation in den skandinavischen Ländern und Deutschland im vergangenen Herbst erfolgt heute der Startschuss zur weltweiten Distribution. Die Applikation verbraucht kaum Speicherplatz und eignet sich folglich auch für ältere Handymodelle. Opera bietet die Software kostenlos über WAP oder für eine kleine Gebühr über SMS zum Download an.

„Seit dem Start vor wenigen Monaten in Deutschland und Skandinavien hat es Opera Mini auf die unglaubliche Zahl von einer Million Anwendern gebracht“, zieht Eskil Sivertsen, Public Relations Manager von Opera Bilanz. In einem nächsten Schritt werde man den Browser nun auch in allen übrigen Ländern zugänglich machen. Das kostenlose Angebot über die eigene Homepage stelle dabei allerdings nur eines von mehreren Geschäftsmodellen dar, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden sollen, so Sivertsen.

„Mobiltelefonierer in den USA weisen eine komplett andere Handynutzung als Europäer oder Asiaten auf. Sie sind gewohnt, Applikationen und Content direkt von den Netzbetreibern zu bekommen, was jene mit einer mächtigen Position ausstattet“, meint Sivertsen weiter. Es sei deshalb sehr wichtig die Betreiber vom eigenen Angebot zu überzeugen.

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