Audi stellt den Roadjet vor

In Detroit haben die Ingolstädter Ingenieure einen Einblick in die Serienmodelle von morgen gegeben. Besonders die elektronischen Neuerungen beim Roadjet Concept lassen aufhorchen. Der Spritverbrauch bleibt aber ein Problem.

Audi war auf der North American International Auto Show (NAIAS) 2006 in Detroit mit drei Weltneuheiten vertreten. Den Auftakt machte der Audi S6 mit seinem 420 PS starken Zehnzylinder FSI-Triebwerk. Eine weitere Premiere gehört dem Audi Q7 mit neu entwickeltem 3,6-Liter-FSI-Motor. Der Sechszylinder mobilisiert 206 kW (280 PS) bei 6.200 1/min. Das maximale Drehmoment von 360 Nm steht bereits bei 2.500 1/min zur Verfügung und erlaubt damit eine souveräne und entspannte Fahrweise. Zusammen mit 6-stufiger Tiptronic und permanentem Allradantrieb Quattro, beschleunigt der Audi Q7 3.6 FSI in 8,3 Sekunden auf Tempo 100 und zügig weiter auf seine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. In Europa wird dieser V6 ab Mitte 2006 bestellbar sein.

Ihren ersten Auftritt absolviert die Studie Audi Roadjet Concept: ein Fahrzeug, das mit einem neuen Raumkonzept und technologischen Innovationen aufwartet. Der Roadjet verfügt über einen längs eingebauten 3,2-Liter-Sechszylinder mit Benzin-Direkteinspritzung FSI in Verbindung mit einem 7-Gang-Direktschaltgetriebe und permanentem Allradantrieb Quattro. Mittels eines starren Saugrohrs und der Ventilsteuerung Valvelift System mobilisiert der Motor 300 PS bei 7.000 1/min und ein Drehmoment von 330 Nm bei 4.500 1/min. Das Dynamik-Fahrwerk steuert mit Vierlenker-Vorderachse und spurgesteuerter Trapezlenker-Hinterachse mit. Erstmals zum Einsatz kommen regelbare Stoßdämpfer und die neue Zahnstangenlenkung mit variabler Übersetzung Dynamic Steering.

Die Studie benötigt 10,4 Liter Super plus je 100 Kilometer Fahrstrecke – damit unterbietet er, trotz höheren Gewichts und größerer Stirnfläche, sein Serienpendant im 45 PS schwächeren A4 3.2 Quattro um einige Zehntel Liter. Dennoch erscheint ein Durst von mehr als zehn Litern – auch bei Wagen mit 300 PS – heutzutage nicht mehr angemessen. Die Ingolstädter Ingenieure müssen sich hier definitiv noch mehr Gedanken machen.

Die Linienführung der viertürigen Limousine mit Fließheck ist eine neue Interpretation des Audi-Designs. Charakteristisch erscheint die gepfeilte Front mit dem Singleframe-Grill und den beiden großen Lufteinlässen unterhalb der Stoßfänger. Mit einer Länge von 4,70 m und einer Breite von 1,85 m orientiert sich das Concept an den Standard-Abmessungen des B-Segments.

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