Pfizer: Mit RFID gegen Viagra-Fälschungen

Pharmakonzern investiert fünf Millionen Dollar

Der Pharmakonzern Pfizer stattet seit dem 15. Dezember alle in den USA ausglieferten Viagra-Pakete mit einem RFID-Chip aus, um beispielsweise Apothekern eine bessere Unterscheidung von gefälschten Pillen zu ermöglichen. Damit soll Produktpiraten das Handwerk gelegt werden.

Viagra gehört zu den am häufigsten gefälschten Produkten, im vergangen Jahr konnten Behörden fünf Millionen Pillen sicherstellen. Pfizer stattet die Verpackungen nun mit RFID-Tags aus, auf denen ein Produktcode gespeichert ist. Mit einem Lesegerät können Händler feststellen, ob es sich im Originalware handelt.

Trotz der Investitionen ich Höhe von fünf Millionen Dollar lohnt sich die Aktion für Pfizer. Einem Unternehmenssprecher zufolge hat das Unternehmen durch gefälschte Viagra-Pillen jährlich Einbußen von mehreren zehn Millionen Dollar.

Trotz der Fortschritte in letzter Zeit ist die RFID-Technik noch fehleranfällig und relativ teuer. Händler und Apotheker müssen zudem mehrere hundert Dollar in ein RFID-Lesegerät investieren, um die Vorteile nutzen zu können.

Themenseiten: Hardware, RFID

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