Manager-Abwerbung: Microsoft schließt Vergleich mit Google

Über die Details wurde Stillschweigen bewahrt

Microsoft hat einen Rechtsstreit mit Google um die Abwerbung des Managers Kai-Fu Lee außergerichtlich beigelegt. Über die Konditionen ist nichts bekannt.

Kai-Fu Lee gilt als Experte im Bereich Spracherkennung und hat das chinesische Forschungslabor aufgebaut. Im Juli wurde der Manager von Google abgeworben, um dort ebenfalls das chinesische Forschungslabor zu leiten. Microsoft hat gegen die Abwerbung mit der Begründung geklagt, Lee verstoße gegen ein einjähriges Konkurrenzverbot.

Die Redmonder fordern in ihrer Klage eine finanzielle Entschädigung sowie die Einhaltung des Konkurrenzverbots und anderer Vertragsbestandteile. Google hat mit einer Gegenklage geantwortet und wollte das Konkurrenzverbot gerichtlich kippen. Die Verhandlung war für 9. Januar 2006 angesetzt.

Lee zeigte sich in einer von Google veröffentlichten Erklärung zufrieden mit dem Ergebnis. Er ist bei dem Internet-Anbieter als President of Engineering, Product and Public Affairs tätig.

Im Zuge der Auseinandersetzung zwischen den beiden Unternehmen hat der ehemalige Microsoft-Mitarbeiter Marc Lucovsky in einer beeideten Erklärung ausgesagt, Ballmer sei im November 2004 völlig ausgerastet und habe einen Stuhl durch den Raum geworfen, nachdem er seinen Wechsel zu Google bekannt gegeben hatte. Der Microsoft-CEO bezeichnete dies später als „hässliche Übertreibung“.

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