Teilchenforschung mit Intel-Prozessoren

Intel und das europäische Zentrum für Kernforschung (CERN) in Genf kooperieren verstärkt: Im Rahmen des Openlab-II sollen in dem Center die Vorteile von 64-Bit-Computing, Virtualisierungstechnologie sowie Mehrkern-Prozessoren für die Teilchenphysik getestet werden.

Intel und das europäische Zentrum für Kernforschung (CERN) in Genf haben ein Platform Competence Center eröffnet. Im Rahmen des Openlab-II sollen in dem Center die Vorteile von 64-Bit-Computing, Virtualisierungstechnologie sowie Mehrkern-Prozessoren für die Teilchenphysik getestet werden. 2006 geht diese Openlab-II genannte Initiative an den Start, Intel und CERN haben aber bereits bei Openlab-I zusammengearbeitet.

Die neue Vereinbarung zwischen CERN und Intel wurde am 5. Dezember in Genf durch Herbert Cornelius, Direktor Intel Advanced Computing Center, Intel EMEA sowie Robert Aymar, General Director des CERN, unterzeichnet. Das CERN soll frühzeitig auf neue Intel Prozessoren, Plattformen und Netzwerkhardware zugreifen können. Ziel ist es, Lösungen für die wissenschaftlichen Berechnungen des Large Hadron Collider (LHC)-Projekts zu entwickeln.

Der Teilchenbeschleuniger LHC ist das Aushängeschild des CERN und gleichzeitig das größte wissenschaftliche Instrument der Erde, das mit einem 27 km langen Ringtunnel im Jahr 2007 in Betrieb genommen wird.

Als weiteren Teil des Abkommens unterstützt Intel das CERN beim Start des Grid-Interoperability-Center, bei dem der Nutzen des Grid-Computing für die weltweite Teilchenphysik überprüft wird. Auch soll die Integration des Grid-Computing in die bestehenden CERN Infrastrukturen ausgelotet werden.

Themenseiten: CERN, IT-Business, Intel, Prozessoren, Supercomputing, Technologien

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