Greenpeace protestiert vor HP-Zentrale

Umweltschutzorganisation kritisiert Einsatz krebserregender Stoffe

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat vor der Zentrale von Hewlett-Packard in Palo Alto gegen die Verwendung gesundheitsgefährdender Stoffe bei der Produktion von Computern demonstriert. Der Name HP stehe für „Harmful Product“, so Greenpeace.

Die Demonstration ist Teil der Anstrengungen von Greenpeace, gegen die Nutzung bromhaltiger, feuerhemmender Stoffe vorzugehen. Wissenschaftlern zufolge sind sie krebserregend, einige sind deshalb in Europa verboten.
Greenpeace-Schadstoffspezialistin Iza Kruszewska sagte, dass neben HP auch Apple und Dell solche Stoffe verwenden und sich der Protest auch gegen diese Unternehmen richten wird. „Wir wollen Innovationen und sicherere Materialien sehen“, so Kruszewska.

David Lear, Vice President of Corporate, Social and Environmental Responsibility, sagte, HP habe den Gebrauch einiger bromhaltiger feuerhemmender Materialen bereits zehn Jahre vor dem Verbot in der EU gestoppt. Die von Greenpeace thematisierten Stoffe seien aber dazu da, um Feuer zu verhindern und Leben zu schützen. Die Umweltorganisation vereinfache den Sachverhalt zu sehr.

„Wir glauben, dass wir der Industrie dabei helfen müssen, eine langfristige Lösung zu finden“, so Lear. Einige Unternehmen hätten behauptet, eine Lösung gefunden zu haben. Der HP-Manager bezweifelt dies aber.

Themenseiten: Hardware, Hewlett-Packard

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