Paper-PC verbindet Papier drahtlos mit dem Computer

Notizen auf Spezialpapier werden via Handy versendet

Der französische Papierhersteller Clairefontaine hat mit Paper-PC einen Schreibblock mit digitalem Stift vorgestellt, der eine direkte Verbindung von Papier und Bildschirm herstellen soll. Damit werde das Versenden von handschriftlichen Texten als E-Mail, Fax, SMS über Handy und PC möglich, so das Unternehmen.

Wichtigster Baustein des Paper-PC ist das spezielle Anoto-Papier. „Dieses Papier ist mit sehr kleinen Rasterpunkten versehen“, so Daniel Buchholzer vom deutschen Unternehmen Brause, ein Vertriebspartner des Herstellers. Auf der Fläche von 1,8 mal 1,8 Millimeter sind 36 Rasterpunkte zur Unterstützung des Lesevorganges aufgebracht.

Der digitale Stift filmt die Schreibbewegung und liest Skizzen sowie Texte ein. „Die mitgelieferte Software My Notes konvertiert die Handschrift in ein Wordfile. Jedoch kann der Scan auch als jpeg-Datei abgespeichert werden. Zurzeit werden Französisch, Englisch und Deutsch unterstützt“, so Buchholzer gegenüber pressetext. „Die Übertragung des Geschriebenen erfolgt bei Paper-PC via Bluetooth an das Handy oder den PC.“

Der spezielle Notizblock sieht aus wie ein handelsübliches Schreibheft. Auf dem Umschlag befindet sich eine Art Tastatur, mit der Befehle ausgeführt und die handgeschriebenen Texte versendet werden können. Die Kosten für den Block beziffert Bauchholzer je nach Ausführung mit acht bis 20 Euro. Der digitale Stift sei ab 180 Euro zu erhalten.

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1 Kommentar zu Paper-PC verbindet Papier drahtlos mit dem Computer

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  • Am 15. November 2005 um 10:35 von Simon Bender

    Funktionen der Software MANGELHAFT
    ICh benutzte Paper-PC mit einem NOKIA SU 1B.
    1. Beim Schreiben wird jeder Eintrag als einzelne Dateimodul gespeichert. Sollte man also vorhaben eine Buch zu schreiben, und ab und an den Stift weglegen, müßtet ihr später euren Text zu einem Ganzen zusammenbasteln.
    2. Die Texterkennung ist nur als 1monatige Demo dabei. Danach kostenpflichtig.
    3. Sämtliche Daten werden erst übers Internet ins Internet zwischengespeichert. Einfach nur in den Rechner übertragen geht nicht.
    4. Das Papier läßt sich mit der Nokiasoftware nicht auslesen.
    5. Der Preis. Gute Papierqualität , aber zu teuer.
    Alternativen:
    Auch die Billigste: 1. Ausdrucken des Papiers per PDF auf eigenem Drucker (1 Blatt =5 Cent also 6,40 Euro (selbst)zu 18 Euro (ClaireF.)
    2. Kauf der Software mynotes (ist der gleiche Hersteller, koster jedoch einmalig nur 45 Euro, und ihr habt sie ewig.
    3. Kauf von Paperport ca 80 Euro, abspeichern als PDF-Datei. Ist durchsuchbar , bearbeitbar und wiederfindbar.
    Fazit Für 140 Euro könntet ihr gerade mal 8-9 Hefte holen, die ein Jahr reichen oder auf immer und ewig autark sein

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