Nvidia bringt Geforce 6800 GS gegen ATIs X1600 XT in Stellung

Mit dem Geforce 6800 GS stellt Nvidia einen High-End-Chip fürs mittlere Preissegment ab 250 Euro bereit, der sich mit dem ATI X1600 XT messen muss. Der ausführliche Test zeigt die Stärken und Schwächen der beiden Kontrahenten.

Erst vor einem Monat hat ATI die neuen Chips aus der X1000-Linie vorgestellt. Dem Test der High-End-Modelle folgt nun der Vergleich der Mittelklasse-Grafikprozessoren. Denn jetzt hat auch Nvidia einen neuen Chip für das 250-Euro-Segment parat. Dieser basiert zwar auf der älteren Geforce-6-Architektur, ist aber dank Shadermodel-3-Unterstützung und Pure-Video-Technik dennoch auf der Höhe der Zeit.

Dabei ist der GS in Sachen Leistung durchaus mit dem GT zu vergleichen. Zwar unterscheiden sich die beiden Chips in der Anzahl der Pixel und der Vertex Shader – auch der GPU-Takt ist anders. Hinsichtlich der Performance erreichen beide Chips jedoch ein ähnliches Leistungsniveau, wie die folgende Tabelle zeigt. Aufgrund der verkleinerten Chipstrukturen von 110 Nanometer ist die Leistungsaufnahme im Vergleich zu einem System mit dem in 130-Nanometer-Prozess gefertigten GT niedriger. Statt 150 Watt im Idle-Modus benötigt der Test-PC mit Geforce 6800 GS nur 130 Watt.

Geforce 6800 GT im Vergleich zum GS
Modell Geforce 6800 GT Geforce 6800 GS
Transistoren 222 Millionen 202 Millionen
Fertigungs-
technik
130 Nanometer 110 Nanometer
GPU-Takt 350 MHz 425 MHz
Speichertakt 500 MHz 500 MHz
Pixel Shader 16 12
Vertex Shader 6 5
Speicherbandbreite 32 GByte/s 32 GByte/s
Texel-Füllrate 5,6 GTexel/s 5,1 GTexel
Vertices pro Sekunde 525 Millionen 531 Millionen
Preis 300 Euro 250 Euro

Themenseiten: ATI, Client & Desktop, Grafikchips, Nvidia

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