Nokia-CEO setzt auf Konvergenz

Zusammenwachsen von Mobilfunk und Festnetz biete Wachstumschancen

Nokia-CEO Jorma Ollila blickte auf der Nokia Mobility Conference in Barcelona optimistisch in die Zukunft: „Es gibt immer noch sehr viel Raum für Wachstum.“ Sprachanwendungen seien die Triebfeder, bis 2010 eine weiterte Milliarde Mobilfunkanwender zu gewinnen.

„Die meisten Menschen nutzen ihre Mobiltelefone immer noch, um mit jemand anderem zu sprechen“, so Ollila. Er machte damit deutlich, dass Nokia die Wachstumschancen nicht nur in Telefonen mit immer mehr Funktionen sieht.

Allerdings werde sich die Sprachtelefonie in den nächsten Jahren verändern. Die Zukunft liege darin, unter einer einzigen Nummer überall erreichbar zu sein und auch das Festnetz miteinzubeziehen. Davon würden nicht nur die Konsumenten durch zusätzliche Flexibilität profitieren, sondern auch die Anbieter. Sie könnten sich den Betrieb zweier Infrastrukturen und somit Kosten sparen, so Ollila.

Der Nokia-CEO will sich aber nicht nur auf die Telefonie verlassen. Auch 3G und mobiles TV seien wichtige Themen. „Es gibt eine gute Chance, dass wir die Olympiade 2008 in Peking auf einem Nokia-Gerät ansehen werden.“

Er bemühte sich, mit optimistischen Prognosen die Sorgen von Analysten zu zerstreuen, dass wichtige Märkte in Europa und Asien gesättigt sein könnten. Im nächsten Jahr sollen mit 780 Millionen Einheiten weltweit rund 20 Prozent mehr Mobiltelefone verkauft werden als 2005.

Themenseiten: Business, Nokia, Telekommunikation, UMTS

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