Infineon und IG Metall erzielen Einigung

Mitarbeiter erhalten höhere Abfindung, müssen aber wie geplant gehen

Nach fast einwöchigem Streik sind sich Infineon und die IG Metall nun einig geworden. In der Nacht von Sonntag auf Montag habe man auch letzte Details klären können, teilte das Münchner Unternehmen heute mit. Die Einigung gilt vorbehaltlich der Annahme durch die Tarifkommission und der Entscheidung in der Urabstimmung.

Fest steht nun, dass das Perlacher Werk wie geplant geschlossen wird. Die Gewerkschaft habe ihre Forderung nach einer Verzögerung des Schließungstermins fallen gelassen, so Infineon. Außerdem hätten die Arbeitnehmervertreter die Forderung nach Qualifizierungsmaßnahmen „signifikant reduziert“. Im Gegenzug erhalten die betroffenen Mitarbeiter eine höhere Abfindung.

Laut Infineon-Manager Reinhard Ploss stehe jetzt im Vordergrund, den Betriebsfrieden zu sichern und so schnell wie möglich zur Normalität zurückzukehren. Er erwartet „dass wir heute am Montag in der Nachtschicht die Produktion wieder voll hochfahren können“. Zu Lieferengpässen soll es bislang nicht gekommen sein, da Infineon auf den Streik vorbereitet gewesen sei und eine Basisproduktion aufrechterhalten habe.

Themenseiten: Business, Infineon

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