USB-Port-Schloss unterbindet unerlaubtes Kopieren

Vier USB-Riegel plus ein Schlüssel kosten bei Lindy 18,95 Euro

Für Administratoren, denen USB-Speichergeräte aus Datensicherheitsgründen ein Dorn in Auge sind, hat der Hersteller von Computerzubehör Lindy ein neues Produkt im Angebot. Das USB-Port-Schloss ist ein einfacher Riegel für USB-Anschlüsse, der das Einstecken von USB-Sticks, MP3-Playern und anderen Massenspeichergeräten verhindert, um das unerlaubte Kopieren von Daten zu unterbinden oder zumindest erheblich zu erschweren.

Um ein System effektiv abzusichern, muss selbsterklärend jeder USB-Port mit einem Schloss versehen werden. Lindy weist darauf hin, dass seine USB-Schlösser keine hundertprozentig sichere Lösung darstellen, da sie mit der richtigen Mischung aus Entschlossenheit und Gewaltanwendung entfernt werden können – doch für den Gelegenheitskopierer in normalen Arbeitsumgebungen stellen die Schlösser vermutlich eine ausreichend große Hürde dar.

Die USB-Port-Schlösser sind in Packungen von vier Stück mit einem Schlüssel (18,95 Euro) und zehn Stück ohne Schlüssel (14,95 Euro) erhältlich.

Themenseiten: Big Data, Datenschutz

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu USB-Port-Schloss unterbindet unerlaubtes Kopieren

Kommentar hinzufügen
  • Am 24. Oktober 2005 um 21:01 von Fritz Pinguin

    Warum ein Schloss?
    Waere es nicht einfacher, den Anschluss am Motherboard abzuziehen und das Gehaeuse vernuenftig zu verschliessen? Oder USB im Setup auszuschalten und ein vernuenftiges Passwort vor das Setup zu setzen?

    • Am 24. Oktober 2005 um 23:14 von Rolf Wahrmann

      AW: Warum ein Schloss?
      Die Antwort liegt doch so nah … Wenn der Admin etwas installieren möchte, dann braucht er so nur das Schloß entfernen. Mit Deiner Lösung müßte er den Rechner runterfahren (= Downtime), außereinanderbauen (= Zeitaufwand), hochfahren und am Ende alles nochmal andersrum.

    • Am 25. Oktober 2005 um 7:00 von Jochen Büchsenschütz

      AW: AW: Warum ein Schloss?
      Okay, das ist zwar ein Argument. Aber die Downtime kostet nicht so viel wie das knackbare Schloss. Wenn ein Datendieb das Schloss mit Gewalt entfert, ist der Sachschaden enorm.

      Wir halten im passwortgeschützten BIOS diese Ports gesperrt. Dazu gibt es eine Gesamtbetriebsvereinbarung, die im Falle eines Falles juristische Handhabe für das Unternehmen sichert.

      Fazit: Man muß nicht allen Mist kaufen…

    • Am 25. Oktober 2005 um 8:22 von ICU

      AW: AW: Warum ein Schloss?
      Ein Abstecken der Verbindungen ist – zumindest mit Windows – nicht zwingend notwendig. Im Gerätemanager lassen sich die USB Anschlüsse/- hubs deaktivieren. Dann ist Schluss damit. Und wenn der gewöhnliche Mitarbeiter keine Admin-Rechte hat, kann er die Anschlüsse nicht aktivieren.

    • Am 25. Oktober 2005 um 21:02 von Catwiesel

      AW: AW: AW: Warum ein Schloss?
      Das halte ich auch für die beste Lösung.
      Wozu hat den Windows sonst die benutzerverwaltung.
      Aber andererseits kenn ich auch keinen Admin der so dämlich ist, etwas über nen usb stick zu installieren. Sowas geht viel elaganter übers Netzwerk.

  • Am 26. Oktober 2005 um 18:12 von Martin Bruenn

    Das ist nicht Euer Ernst…..
    1. Das Produkt schützt so viel, wie ein
    auto mit abgeschlossener Tür aber
    heruntergefahrem Fenster!!!
    2. Gerät deaktivieren; Am Mainboard
    ausbauen, das sind alles keine
    Vernünftigen Lösungen, da nicht
    sicher (siehe 1.)…
    3. Wozu gibt es GPOs?
    Über Gruppen-Policies läßt sich dies
    elegeant und Unternehmensweit
    umsetzen und kann sogar benutzer-
    abhängig gestaltet werden!!!
    Das ist eine reine einstellung
    des Admins bei den GPOs

    Grüße
    Martin Brünn
    Advanced Systemhaus GmbH

    • Am 28. Oktober 2005 um 10:57 von Udo Werner

      AW: Das ist nicht Euer Ernst…..
      4. Was soll man an Arbeitsplätzen machen, die USB für Eingabegeräte brauchen?
      Es geht nur über das OS, alles andere ist Mist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *