Siemens will mit RFID Arzneimittel sicherer machen

Pro Chip werden mindestens 25 Cent fällig

Siemens will mit Hilfe der RFID-Technik die Sicherheit von Arzneimitteln erhöhen. Gemeinsam mit dem Schweizer Verpackungshersteller Limmatdruck/Zeiler hat das Unternehmen unterschiedliche Lösungen für die Pharma-Branche entwickelt, mit der Medikamente eindeutig identifiziert und fälschungssicherer gemacht werden können.

Das System von Siemens Business Services arbeitet mit Chip-Etiketten, die auf der Verpackung oder direkt an Produkten angebracht sind, etwa versiegelten Ampullen. Die RFID-Chips (Radio Frequency Identifikation) funken sowohl mit Radio- als auch mit Ultrahochfrequenzwellen. Den Preis beziffert Siemens auf mindestens 25 Cent pro Stück, die Hardware soll ohne Probleme in Papier, Kunststoff oder Keramik integriert werden können. Der Empfänger könne bis zu fünf Meter vom RFID-Chip entfernt sein, ohne dass die Datenerfassung gestört wird, verspricht Siemens.

Bei der neuen Lösung geht es um mehr als nur die eindeutige Erkennung von Originalware. So soll es weniger Fehler durch reduzierte Falschlieferungen und geringere Lagerhaltungskosten geben. Siemens will für RFID-basierte Logistikketten die gesamte Software- und Maschinentechnik, vom Sortierer in der Produktion bis zum Lesegerät in Kliniken und Apotheken, liefern.

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