Google behebt Adwords-Sicherheitslücke

Cross-Site-Scripting stellte Risiko für Google-Konten dar

Laut einer von Finjan Software veröffentlichten Mitteilung hat Google Ende September eine Cross-Site-Scripting-Sicherheitslücke auf zwei seiner Subdomains behoben. Bei den betroffenen Subdomains handelte es sich um die Adwords-Website sowie eine Website für Kundentraining. Das Sicherheitsunternehmen hatte Google kurz zuvor über die Schwachstelle informiert.

Angreifer hätten das Sicherheitsloch ausnutzen können, um Zugangsdaten für Google-Konten zu entwenden, Phishing-Angriffe auszuführen oder sogar Schädlinge auf die PCs der Opfer einzuschleusen, so Finjan.

Der Suchmaschinenbetreiber habe sehr schnell reagiert und das Problem innerhalb von 30 Stunden nach Erhalt der Warnung behoben, so Limor Elbaz, Finjans Vice President.

Google bestätigte, den Hinweis „vor kurzem“ erhalten und die Lücke geschlossen zu haben. „Keine Benutzerdaten wurden kompromittiert, und wir begrüßen, dass Finjan sich an die ‚Best Practices‘ der Schwachstellen-Veröffentlichung gehalten hat“, so ein Google-Sprecher in einer per E-Mail herausgegebenen Stellungnahme.

Ausgangspunkt der Anfälligkeit waren Formularfelder, die Dateneingaben nicht überprüften und filterten. Ein Hacker hätte diese fehlerhafte Funktion ausnützen können, um Inhalte und Scripts einzufügen, die wiederum beispielsweise in Cookies abgelegte Zugangsdaten hätten entwenden können.

Themenseiten: Phishing

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Google behebt Adwords-Sicherheitslücke

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *