Microsoft: Keine Schadenfreude über Firefox-Lücken

Man habe keine Vorteile davon

Microsoft empfindet keine Schadenfreude über die Sicherheitslücken, die in den letzten Monaten im konkurrierenden Firefox-Browser aufgetreten sind. Dies sagte der Chief Security Advisor von Microsoft Australien, Peter Watson. Firefox ist als sicherere Alternative zum Internet Explorer angetreten, hatte mit zunehmender Verbreitung aber doch mit einigen Schwachstellen zu kämpfen.

Weder man selbst noch andere Unternehmen im Ökosystem hätten durch die Schwachstellen in dem Open-Source-Browser Vorteile, so Watson. „Bei jeder neuen Technologie, die auf den Markt kommt, wird irgendjemand versuchen, sie für illegale Zwecke zu nutzen“, sagte der Microsoft-Manager.

Es sei das Ziel seines Unternehmens, eine zuverlässigere Plattform für die eigenen Technologien und die von Konkurrenten zu entwickeln. Security-Analyst James Turner von Frost & Sullivan sagte, dass die Redmonder Millionen sparen könnten, wenn die Sicherheit kein Problem mehr wäre. Jeder Dollar, der in diesem Bereich investiert werde, fehle bei den anderen Anwendungen.

Turner gab zu bedenken, dass Microsoft über die Schwachstellen im konkurrierenden Browser wohl nicht unglücklich sei, man dies aber eben so nicht kommunizieren könne. „Denn Hochmut kommt vor dem Fall.“

Themenseiten: Browser, Hacker, Microsoft, Open Source

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9 Kommentare zu Microsoft: Keine Schadenfreude über Firefox-Lücken

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  • Am 10. Oktober 2005 um 20:06 von Fraggle

    Warum auch Schadenfreude und Vorteile…
    … schließlich gibts in jeder Software Lücken. Im Unterschied zum IE sind bei Firefox sind die aufgetretenen Lücken entweder durch ein workaround sehr schnell nach auftreten/erkennen bekannt worden, oder sehr viel schneller gepatcht worden (auch wenn ein workaround vorlag).

  • Am 11. Oktober 2005 um 8:42 von nichtssagender Artikel!

    Unqualifiziertes Gebabbel….
    Warum kommt dieser dumme Artikel auf Platz eins(1), auch wenn es eigentlich nichts zu berichten gibt?

    Das ist Microsofts Taktik…, etwas bleibt immer am Wettbewerber hängen, auch.. und selbst wenn es defakto anders herum ist, denn es gibt weit mehr aufzuräumen bei Microsofts Internet Explorer.

    Gibt es etwas positives über den IEnn-Wettbewerber zu berichten, dann geschieht es,…. wenn überhaupt,…. weit hinten.

    Die Schreiberlinge müssen sich dem Werbe-Etat von MS beugen.

    • Am 11. Oktober 2005 um 12:49 von Robert Wellmann

      AW: Unqualifiziertes Gebabbel….
      … und was gibt es positives über die Alternativen zu berichen? Das sie als Version xy draußen sind und jetzt x% Marktanteil haben, that’s all. Negativ hingegen ist, dass die Alternativen massiv, aber indirekt Werbung für ihre Möchtegern-Sicherheit gemacht haben. Viele sind auf den Zug aufgesprungen und es wird Zeit, dass ZDNet auch mal über die Fehler in den Alternativen spricht. Jeder schimpft über Sicherheitslöcher bei MS, wieso darf da nicht über Sicherheitslöcher in den Alternativen gesprochen werden?

    • Am 11. Oktober 2005 um 16:25 von Unqualifiziertes Gebabbel, Robert!

      AW: AW: Unqualifiziertes Gebabbel….
      lesen Robert…lesen und ….. verstehen natürlich!

      Was hat der Artikel an Inhalt gebracht?

      MS hat sich selber mal wieder äußerst suggestiv über ein fremdes Produkt ausgekotzt, was dann Schreiberlinge wegen des Werbeetats dann gefolgsam zu verbreiten haben!

      Dein Antwortkommentar ist am Thema vorbei, denn defakto haben wir x MS-Patchdays, wo keiner mehr durchsteigt,…. und die ständig Rückwirkungen auf andere Programme und Produkte haben.

      Aber von Firefox haben wir jetzt die Version 1.07… ganz ohne unübersichtliche Patches, genauso läuft es bei den Erweiterungen. Mozilla und Firefox ist ein Segen für die User (die lesen und denken können).

    • Am 12. Oktober 2005 um 8:06 von Neutraler

      AW: AW: Unqualifiziertes Gebabbel….
      Eigentlich kann man Ihrem Kommentar nicht mehr viel hinzufügen.
      Es ist unglaublich, wieviele Experten es gibt, die absolut genau die Schwachstellen von Microsofts Produkten kennen.
      Aber das andere Produkte auch Fehler haben, das gestehen diese Neunmalklugen kaum ein. Und wenn, dann wird mit der angeblich so schnellen Behebung der Fehler argumentiert.
      Diese sogenannten Microsofthasser sind in meinen Augen vielfach auch nur die unwissenden User, die sich von jedem reisserischen Bericht gleich blenden lassen.
      Und wenn man über die angebliche Monopolstellung von Microsoft spricht, dann darf man natürlich auch andere Firmen nicht ausser acht lassen. Wie z. B. Adobe und sicherlich auch Symantec.

      Irgendwann ist mittlerweile fast jeder mit einem Windowssystem angefangen. Die die damit umgehen konnten sind zufrieden, die die damit noch immer nicht umgehen können, sind die, die ahnungslos ins gleiche Horn stossen. Und dann gibt es wohl noch einen Teil User, die von Unix kommen und von Windows nur sehr eingeschränkt etwas kennen.
      Auch wenn es Fehler gibt, es sind letztlich nur Menschen, die sowohl bei Microsoft als auch bei Firma xy arbeiten. Und da niemand perfekt ist, wird es auch NIE eine perfekte Software geben.
      Auch wenn vielleicht die Fehler im Opensource-Bereich schneller behoben sein sollten, so muss der User diese Lösungen genau wie bei Windows auch in sein System einbauen, sonst bleibt er auch dort u. U. auf der Strecke.

      Und auch wenn Opensource momentan noch kostenlos ist, so wird mit steigendem Erfolg auch hier die Marktwirtschaft Einzug halten.

      Es ist und bleibt wahrscheinlich ein unendliches nichtssagendes sich wiederholendes Gelaber zum Thema Microsoft.

    • Am 12. Oktober 2005 um 10:00 von dummyuser

      AW: AW: AW: Unqualifiziertes Gebabbel….
      FULLACK

    • Am 12. Oktober 2005 um 11:33 von Besserwisser

      AW: AW: AW: Unqualifiziertes Gebabbel….
      Zitat: Irgendwann ist mittlerweile fast jeder mit einem Windowssystem angefangen. Die die damit umgehen konnten sind zufrieden, die die damit noch immer nicht umgehen können, sind die, die ahnungslos ins gleiche Horn stossen.
      Zitat Ende….
      Vorhin ist mir eins meiner MS-Systeme "eingefrohren", weil Outlook sich an dem heutigen "Sicherheitsupdate" verschluckt hat. Das habe ich dann mit einigen Tricks wieder ausgebügelt… Leider muss ich diese MS-Systeme viel besser als Linux kennen, damit die rund laufen! Diese Behauptung da oben von dir (aus der deutschen MS-Propagandaabteilung) ist unverschämt und dumm! Aber vielleicht gehörst Du nur zu den Admins, die ich im Kommentar zu "AMD verdient prächtig" beschrieben habe!

    • Am 12. Oktober 2005 um 12:54 von Neutraler

      AW: AW: AW: AW: Unqualifiziertes Gebabbel….
      Vielleicht habe ich einfach nur Unrecht und keinerlei Ahnung was in dieser Welt so vorgeht.
      Wenn man sein Synonym schon "Besserwisser" nennt, dann wird es wohl auch so sein, dass man alles besser weiss.
      Schade, ich dachte einfach nur, dass man alle Seiten einfach nur durch eine gleiche Brille betrachten könnte.

      Wie schon gesagt. Es arbeiten in jeder Firma und Organisation nur Menschen, die auch mal Fehler machen.
      Aber vielleicht weiss ich es ja nicht besser, aber ich dachte, dass bei Microsoft nicht nur Bill Gates arbeitet.

      Was den anderen Kommentar angeht, kann ich nur sagen, dass ich dem weitestgehend zustimme.
      Doch was den speziellen Spruch zu den Admins angeht, ist er ziemlich pauschal.

      Aber zum Verständnis nochmal für alle besser wissenden:
      Mein Kommentar sollte nicht einseitig auf Microsoft gerichtet sein, sondern es sollen alle in einem Topf geworfen werden. Denn diese spezielle Welt ist doch mittlerweile eine Suppe. Und jeder benutzt das, was ihm am besten gefällt und zu seinen Problemen passt.

    • Am 16. Oktober 2005 um 10:08 von Besserwisser

      AW: AW: AW: AW: AW: Unqualifiziertes Gebabbel….
      So wie ich Admins erlebt habe, zu Zeit auch noch erlebe, sind die nicht besonders experimentierfreudig. Ich kenne auch etliche, die meinen alles zu wissen und bilden sich nicht weiter (immer weiter der alte Trott, das "Erfolgs-Zweigespann" aus Intel-Prozessor-MSWinXX-MS-Office – da macht man sicher nichts falsch..). Aber das mit den AMD-Prozessoren, dass die in allen relevanten Kategorien besser sind, spricht sich mehr und mehr herum. Ich setze seit einigen Jahren konsequent auf AMD, inzwischen interessieren sich sogar Admins, welche Erfahrung ich gemacht habe. Da ist es – in meinen Augen – mittlerweise auch dumm von zum Beispiel Medion und Dell sich dem konsequent zu verweigern (besonders Medion verliert Kunden). Denn auch wenig technisch versierte kaufen in meinem Bekanntenkreis privat zum Beispiel als Ersatz- oder Zweit/Dritt-PC immer mehr welche mit AMD und greifen auch auf die vielen fleißigen gewerblichen E-Bay-Händler dabei zurück. Die stetig wachsenden Zahlen bei AMD sprechen für sich. Da spielt in Deutschland sicherlich auch eine Rolle, dass hier AMD Fabriken aufgebaut hat und damit über Pressemeldungen bekannter geworden sind (AMD-Athlon ist damit zum ersten deutschen PC-Prozessor"Markenprodukt" geworden).

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