Open-Source-Befürworter: Microsoft könnte zum Patentgegner werden

In Redmond sieht man sich zu jedem Zeitpunkt mit 35 bis 40 Klagen konfrontiert

Open-Source-Befürworter gehen davon aus, dass Microsoft zum Gegner von Softwarepatenten wird, wenn andere Unternehmen das System ähnlich nutzen wie die Redmonder selbst. Dann werde es nämlich sehr teuer für Microsoft, Geschäfte zu machen, sagte Mark Shuttleworth, Gründer Ubuntu-Linux-Distribution, auf der Linux World in London.

„Ich glaube, dass wir in zehn Jahren erleben werden, wie Microsoft zu einem bedeutenden Gegner von Softwarepatenten wird, und wir werden sehen, wie sehr große Softwarehersteller ihre Position revidieren“, so Shuttleworth.

Microsoft sieht sich im Schnitt mit 35 bis 40 Patentklagen konfrontiert und hat bereits seine Unterstützung für eine Reform des Patentrechts signalisiert. Die Redmonder hoffen so, die jährlich 100 Millionen Dollar, die zur Beilegung der Klagen aufgewendet werden müssen, herunterfahren zu können.

Zu einer möglichen Reform oder gar Abschaffung des Patentrechts wollte sich Microsoft-Vertreter Nick McGrath nicht äußern. Er konnte sich lediglich zu der Aussage durchringen, dass Microsoft seine Innovationen auch weiterhin schützen werde, und dass die meisten Unternehmen davor sicher sein wollen, patentrechtlich belangt zu werden.

Themenseiten: Microsoft, Open Source, Software

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