Microsoft: „Derzeit“ kein Office für Linux

Unternehmen "zu 100 Prozent auf Windows fixiert"

Microsoft hat derzeit keine Pläne, sein Office-Paket auf Linux zu portieren. Dies machte Head of Platform Strategy Nick McGrath auf der Linux World in London deutlich.

„Microsoft ist zu 100 Prozent auf Windows fixiert: Wir haben Milliarden Dollar investiert“, so McGrath. Man habe zwar eine Office-Version für den Mac im Angebot, für Linux sei „derzeit“ aber nichts geplant.

Experten sind uneins darüber, wie hoch der Marktanteil von Linux auf dem Desktop genau ist. Übereinstimmung gibt es lediglich darüber, das Microsoft mehr als 90 Prozent des Marktes kontrolliert. Der Anteil von Linux wird von vielen mit circa drei Prozent beziffert, der von Apple könnte bis Jahresende vor dem Hintergrund des Ipod-Booms rund fünf Prozent erreichen.

Dass Microsoft irgendwann ein Office für Linux auf den Markt bringt, halten viele für sehr unwahrscheinlich. Matt Asay von Novell sagte, dass der Konzern nicht leichtfertig seine Position auf dem Desktop riskieren werde.

Ohnehin solle sich die Open-Source-Community von der Fixierung auf Microsoft oder die Hardwarehersteller lösen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Themenseiten: Microsoft, Open Source, Software

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7 Kommentare zu Microsoft: „Derzeit“ kein Office für Linux

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  • Am 6. Oktober 2005 um 12:46 von Besserwisser

    Macht nix, bringt auch keinem etwas…
    OpenOffice (www.OpenOffice.org) ist eh besser (hat schon seit langen PDF-Export…) und wers denn wirklich unter Linux will installiert das "Original MS-Office" unter Wine (Windows-Emulations-Software)…

    • Am 6. Oktober 2005 um 12:52 von dercheffe

      AW: Macht nix, bringt auch keinem etwas…
      da bin ich deiner meinung. vor allem lassen sich .doc – files ja auch unter openoffice.org bearbeiten.

    • Am 6. Oktober 2005 um 12:57 von Robert Wellmann

      AW: Macht nix, bringt auch keinem etwas…
      Stimmt, macht keinen Sinn. Es sind schon einige unter Linux auf die Schnauze gefallen. Wer Geld mit irgendwas <> Support verdienen will, hat bei Linux nichts zu suchen. Borland hat es z.B. mit Kylix bestimmt auch schon bereut.

    • Am 6. Oktober 2005 um 12:57 von Robert Wellmann

      AW: Macht nix, bringt auch keinem etwas…
      Stimmt, macht keinen Sinn. Es sind schon einige unter Linux auf die Schnauze gefallen. Wer Geld mit irgendwas <> Support verdienen will, hat bei Linux nichts zu suchen. Borland hat es z.B. mit Kylix bestimmt auch schon bereut.

    • Am 7. Oktober 2005 um 2:35 von Hirschkuh

      AW: Macht nix, bringt auch keinem etwas…
      …und wieder der ewige Besserwisser…
      Ich sage nur: CIB pdf-Brewer.
      Auch Du wirst noch mal dazulernen!

    • Am 7. Oktober 2005 um 11:24 von Besserwisser

      AW: AW: Macht nix, bringt auch keinem etwas…
      Einmal kommt man umsonst an OpenOffice dran, auch ist es in meinen Augen wünschenswert openOffice kennen zu lernen und gelegendlich nutze ich (für Web-PDFs) das Original Adope (Writer) 5.0, gekauft. Tools und Klone gibt es viele für Adope, das stimmt.

  • Am 7. Oktober 2005 um 7:30 von Peter Handrick

    Nutzen und Aufwand
    Bereits heute arbeite ich zweigleisig. Beruflich treffe ich bereits auf beides an: Sowohl MS-Office als auch OpenOffice. Ein MS-Office für Linux ist nun wirklich nicht von Nöten. Der mit der Portierung zu erwartende Nutzen ist angesichts des zu erwartenden Aufwands eher als gering einzustufen.

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