Lexmark schraubt Q3-Erwartungen zurück

Schwache Nachfrage nach Tinte und Druckern vermiest Bilanz

Der US-Druckerhersteller Lexmark muss der schwachen Nachfrage nach seinen Produkten Tribut zollen und schraubt seine Prognose für das laufende dritte Quartal kräftig zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, rechnet Lexmark basierend auf den bis dato vorliegenden Daten mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahresquartal von vier bis fünf Prozent. Der Gewinn soll sich auf 0,4 bis 0,5 Dollar pro Aktie belaufen. Zuvor war man bei Lexmark von einem Umsatzplus im niedrigen einstelligen Bereich sowie einem Gewinn zwischen 0,95 und 1,05 Dollar pro Aktie ausgegangen.

Vor allem die geringeren Umsätze mit Tintenpatronen und Tonern hätten für einen Rückgang beim Gesamtumsatz gesorgt, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung. Dazu beigetragen habe vor allem die schwächere Verbrauchernachfrage. Auch bei Tintenstrahl- und Laserdruckern gingen die Umsätze zurück. Hier machte Lexmark wettbewerbsbedingte Preisnachlässe sowie verstärkte Werbeaktivitäten verantwortlich. Die Gewinne wiederum waren laut Lexmark vom Umsatzeinbruch negativ beeinflusst. Bei Lexmark Deutschland wollte man sich auf Anfrage nicht zu möglichen Trends in Deutschland äußern.

Für das Schlussquartal des Jahres rechnet Lexmark jedenfalls mit ähnlichen Einflussfaktoren. Auch hier sollen Umsatz und Gewinn weit unter den Erwartungen der Analysten liegen. Einen aktualisierten Ausblick will Lexmark bei der Vorstellung der Q3-Ergebnisse am 25. Oktober liefern.

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2 Kommentare zu Lexmark schraubt Q3-Erwartungen zurück

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  • Am 5. Oktober 2005 um 8:56 von Errol

    Da muss Lexmark sich nicht wundern…
    …bei den gesalzenen Preisen für die Patronen springen natürlich jede Menge Kunden ab.
    Lexmark hat es ja bis heute nicht geschafft, einen Drucker mit 4 einzelnen Tanks wie bei Epson oder Canon zu bauen. Steckt da etwa Absicht dahinter? Auf Dauer geht das nicht gut: der Drucker kostet 29 Euro, die passende Patrone 40 Euro, das hat inzwischen auch der letzte Lexmark-Besitzer gemerkt und lässt sich nicht mehr vera…!
    Ich bin auf jeden Fall mit meinem 4-Tank Drucker sehr zufrieden, auch wenn ich hier nur Patronen von Drittherstellern benutze.

    • Am 12. Oktober 2005 um 16:36 von Robert

      AW: Da muss Lexmark sich nicht wundern…
      So ein Unsinn…

      Als ob dieses Unternehmen nur vom Verkauf von Tintenstrahldruckern leben würde… Zugegeben, ich persönlich wusste auch bis vor Kurzem nicht, dass Lexmark vorwiegend und mit grossem Erfolg im Business Bereich (Laserdrucker und Multifunktionssysteme) tätig ist. Erst als unser Unternehmen (geh. Mittelstand, ca. 300 PC-Arbeitsplätze) sich neulich mal näher mit dem Thema beschäftigt hat, um den ganzen Bereich Drucker mal zu vereinheitlichen und sich diverse Angebote eingeholt hat, kam plötzlich auch Lexmark auf den Plan und hat uns ein hervorragendes Angebot unterbreitet. Abrechnung auf Seitenpreis-Basis, gute Seitenpreise und deren modulares Laserdrucker-System hat unsere IT-Leute dann vollständig überzeugt. Da kann man mal sehen, dass die wohl noch ne Menge mehr können als nur teure Patronen für Tintenp++++ zu verkaufen…

      Robbi

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