USA: 50 Dollar für defekten Ipod-Akku

Apple machte falsche Versprechungen bezüglich der Haltbarkeit

Apple hat sich im Rechtsstreit um fehlerhafte Ipod-Akkus mit den Klägern geeinigt und bereit erklärt, die Reparaturkosten zu übernehmen. Betroffen sind 1,3 Millionen Ipods der ersten, zweiten oder dritten Generation, die vor dem 31. Mai 2004 in den USA verkauft wurden.

Gegen Apple wurde im Dezember 2003 eine Sammelklage eingebracht, da die Lebensdauer und Laufzeit der Akkus, die ursprünglich nicht zum Austausch gedacht waren, nicht den Versprechungen entsprach. Apple warb damit, dass der Akku „so lange hält wie der Ipod lebt und acht Stunden am Stück Musik spielt.“

Die Einigung am San Mateo Superior Court verpflichtet Apple, den Kunden, die schon für die Reparatur oder einen neune Akku bezahlt haben, die Hälfte der Kosten zu erstatten. Zukünftige Reparaturkosten bei Ipods der dritten Generation wird der Hersteller komplett übernehmen. Besitzer von Ipods der ersten oder zweiten Generation werden von Apple entweder 25 Dollar in bar oder einen Gutschein über 50 Dollar erhalten.

Der Anwalt der Kläger, Steve Williams, ist mit der Einigung zufrieden: „Wenn die Kunden 205 bis 500 Dollar für die Geräte bezahlen, muss man sie auch über die Lebensdauer der Akkus informieren.“ Apple hat angekündigt, künftig genaue Angaben über die Lebensdauer und Laufzeit der Akkus auf der Packung zu machen. Williams schätzt den Wert des Ausgleichs auf etwa 15 Millionen Dollar. Die deutsche Homepage von Apple verweist schon darauf, dass der Akku, wenn er älter als ein Jahr ist, möglicherweise ausgetauscht werden muss.

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