Spam-Hitliste: Sex, Drogen und Geldgeschäfte

Bei mehr als 70 Prozent aller befragten Business-Anwender nehmen Spam-Mails zu diesen Themen die Spitzenposition ein.

Eine aktuelle Umfrage unter rund 800 Endanwendern, durchgeführt vom Mail-Security-Spezialisten Mirapoint, zeigt auf, dass die Werbung für Drogen und rezeptpflichtige Medikamente, Finanzierungsangebote und Pornografie bei den Versendern von Spam besonders beliebt ist. Diese drei Themen dominieren die Hitliste der am häufigsten empfangenen Spam-Mails sowohl bei Privatanwendern als auch bei Business-Anwendern.

Während Business-Anwender vor allem ins Visier obskurer Anbieter rezeptpflichtiger Arzneien geraten und Kreditofferten an die zahlenmäßig zweite Stelle setzten, gaben private E-Mail-Nutzer an, vorrangig unerwünschte Finanzierungsangebote in ihrer Eingangspost zu finden, gefolgt von digitalen Aufforderungen zum Medikamentenkauf. Beide Benutzergruppen klassifizierten Pornomails als dritthäufigste Spam-Gattung.

Durchgeführt wurde die Studie im März und April 2005. Die annähernd 800 Befragten teilten sich auf in 34 Prozent Anwender, die E-Mail geschäftlich nutzen, und 66 Prozent Privatanwender.

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1 Kommentar zu Spam-Hitliste: Sex, Drogen und Geldgeschäfte

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  • Am 24. August 2005 um 8:14 von Tut nichts zur Sache

    Der Schlüssel liegt beim Provider
    SPAMs werden in Wellen versendet.

    Der Schlüssel für einen guten SPAM Schutz liegt beim Provider. Wenn er permanent händisch SPAMs identifizieren würde und alle Gleichlautenden durch ein lernendes System löschen würde, kämen die wenigsten SPAMs durch.

    Doch die Provider scheuen diesen Aufwand. Lieber investieren Sie in vollautomatische Systeme, die den Kunden mehr behindern als schützen.

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