Australische Streitkräfte im Irak wollen RFID nutzen

Nachschub soll besser überwacht werden können

Die australischen Streitkräfte im Irak wollen ab Februar 2006 RFID zur besseren Kontrolle des Nachschubs nutzen. Paletten und Container werden dann mit RFID-Tags ausgestattet sein, so Brigadegeneral David McGahey gegenüber ZDNet Australia.

Die Tags sollen von entsprechenden Lesegeräten in bis zu 100 Meter Entfernung abgefragt werden können. „Es gibt mehrere hundert Millionen Artikel, die derzeit nur schwer nachzuverfolgen sind“, so McGahey. Fehlende und nicht vollständige Daten hätten Auswirkungen auf Abrechnungs- und Erfassungssysteme.

Für die Nutzung der RFID-Technologie gibt es aber auch ganz praktische Gründe. So berichtet der Brigadegeneral, dass Terroristen in letzter Zeit zunehmend die Versorgungsketten attackieren, um gegnerische Truppen zu schwächen. Durch RFID könne man die fehlenden Waren dann schnell ersetzen.

Themenseiten: RFID, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Australische Streitkräfte im Irak wollen RFID nutzen

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  • Am 23. August 2005 um 1:00 von egal

    Wirklich Super *Ironie*
    Wenn alles mit diesen Chips ausgerüstet ist, dann kann der Gegner ganz leicht ermitteln, wie gut sie ausgerüstet sind, oder schmuggelt einfach RFID Chips ins Lager ohne die Ware natürlich. Und das mit den 100 Metern lässt sich mit entsprechendem Equipment bestimmt auch noch auf 1000 Meter erweitern.
    RFID ist meiner Meinung nach nichts gescheites, es fördert nur den gläsernen Bürger.

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