USA: Schlägerei um Billig-Ibooks

21 Verletzte bei Abverkauf von 50 Dollar-Laptops

Bei einer Schlägerei um 1000 gebrauchte Ibooks wurden im US-Bundesstaat Virginia 17 Menschen leicht verletzt und vier ins Krankenhaus eingeliefert. Die vier Jahre alten Computer wurden um 50 Dollar abgegeben, weil die Schulen im Henrico County von Apple-Computern auf Dell umgestiegen sind.

In der Nacht auf Mittwoch haben sich mehr als 5500 Menschen schon kurz nach Mitternacht vor einer Schule im Henrico County angestellt, um einen von 1000 gebrauchten Apple-Laptops um 50 Dollar zu kaufen Der Verkauf war für neun Uhr Vormittags angesetzt, aber nachdem die Warteschlange schon mehrere Kilometer lang war, haben die Organisatoren den Starttermin um zwei Stunden vorverlegt. Als die Tore geöffnet wurden, stürmten die Wartenden nach vor um eine Chance auf ein billiges Ibook zu haben.

Augenzeugen berichten, dass in dem Gewirr auf Menschen herumgetrampelt wurde, ein Stuhl wurde geworfen, ein älterer Mann wurde niedergestoßen, ein Kinderwagen umgeworfen und ein verzweifelter Käufer hat versucht, sein Auto durch die Menge zu fahren. Beobachter beschreiben die Szenerie als „Furcht einflößend“ und „totales Chaos“.

Trotz großen Polizeiaufgebots gab es keine Verhaftungen. Die Behörden von Henrico County haben mit dem Ansturm nicht gerechnet. „Es ist seltsam, dass es so einen riesigen Andrang auf Laptops gibt, die vermutlich nicht mehr ganz funktionstüchtig sind“, so Paul Proto, ein Sprecher der Bezirksverwaltung. Die Beamten überlegen nun, wie sie den Ausverkauf in Zukunft organisieren können. Unbestätigten Schätzungen zufolge waren bei dem Verkauf insgesamt 12.000 Menschen anwesend.

Themenseiten: Apple, Notebook, Personal Tech

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3 Kommentare zu USA: Schlägerei um Billig-Ibooks

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  • Am 18. August 2005 um 11:44 von tolle Idee, ne?

    Verlosung
    Warum wurden die Dinger nicht einfach verlost?

    Interessenten könnten sich doch auf einer Website registrieren lassen. Dann wird ausgelost wer den Zuschlag bekommt.

    Die "Gewinner" können sich dann innerhalb eines Monats die Geräte abholen, unter Vorlage der ausgedruckten Email.
    Das dürfte einen zivilisierten Ablauf gewährleisten.

    Die hierdurch entstehenden Kosten könnte man einfach auf den Preis umlegen. Kosten dann halt 70 Dollar statt 50.

    Der Nachfrage hätte dies keinen Abbruch getan…

  • Am 18. August 2005 um 12:17 von Peter Wiegel

    Warum nicht ebay?
    Die Prügelei hätten sie sich ja sparen können, hätte man die Dinger über ebay vertickert – und wenn dann der Kaufrausch einsetzt, kommt sogar noch mehr Knete rüber für den Kauf neuer Hardware

  • Am 19. August 2005 um 11:28 von Paternoster

    Beweist Bedarf an Bilig-PCs + Apple besser als Dell
    Was da gelaufen ist, damit WinTelWinDell wieder eine Apple-Domäne geknackt hat? Der Ansturm zeigt, dass Apple, trotz 4-järigem Alter, einen super Ruf hat und jetzt durch den breitgetretenen überteuerten WinTellDell-Schrott ersetzt wird. Alles muss dem Mainstream nachlaufen.

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