SCM reduziert Verluste

Preisverfall belastet Ergebnis

Das deutsch-amerikanische Technologieunternehmen SCM Microsystems hat im abgelaufenen zweiten Quartal dank gesunkener Betriebsausgaben seine Verluste reduziert. Der Nettoverlust konnte auf 3,5 Millionen Dollar fast halbiert werden, teilte der Hersteller von Smart-Card-Lesegeräten heute mit. Der Quartalsumsatz gab gegenüber dem Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf 10,2 Millionen Dollar nach, lag aber innerhalb der eigenen Erwartungen.

Durch das im Vorjahr eingeleitete Programm zur Kostensenkung konnte SCM nach eigenen Angaben die Betriebsausgaben um 18 Prozent auf 7,3 Millionen Dollar reduzieren. Die Bruttomarge lag allerdings mit 32 Prozent deutlich unter den ursprünglich erwarteten 38 bis 41 Prozent. SCM führte die unter den Erwartungen liegende Bruttomarge vor allem auf rückläufige Preise sowie Anlaufinvestitionen im Bereich der Kryptochip-Entwicklung zurück.

Fortschritte hat das Unternehmen nach eigenen Angaben auf dem Digital-TV-Markt in Südkorea erzielt. „Wir haben dort hart gearbeitet und die Erfolge zeigten sich im zweiten Quartal“, sagte SCM-Chef Robert Schneider. Für das laufende dritte Geschäftsquartal rechnet SCM mit Umsätzen zwischen acht und zwölf Millionen Dollar und einem operativen Fehlbetrag. Die Bruttomarge soll 38 bis 41 Prozent erreichen.

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