Testen eines Web Services mit einer Proxy-Klasse

In einem vorausgegangenen Artikel wurde erklärt, wie man Produktinformationen über einen oder mehrere Web Services bereitstellt und der Code dafür dargestellt. Jetzt soll geklärt werden wie dieser Code von einer Vielzahl von Client-Anwendungen verwendet werden kann.

Vorausgegangener Artikel: Produktinformationen per Web Service veröffentlichen

Die Aufgabe besteht darin, den Service für den öffentlichen Zugriff über eine Internet-Verbindung bereitzustellen, damit ihn die Kunden bequem nutzen können. Natürlich muss man hierzu den Kunden erklären können, wie sie den Service benutzen sollen. Ein guter Test für den Service besteht im Erstellen von Proxy-Klassen beziehungsweise -Clients, die den Service verwenden. In diesem Artikel wird eine einfache Proxy-Klasse mit .NET entwickelt.

Automatisierung der Proxy-Klasse

Zusätzlich zum Testen des Service mit einem gewöhnlichen Browser-Aufruf an dessen asmx-Datei kann man ihn auch mit SOAP testen. Ein Client und ein Web Service können über SOAP-Mitteilungen kommunizieren, welche die Ein- und Ausgangsparameter als XML verkapseln. Zum Vorteil der Web Service-Clients übernimmt die Proxy-Klasse das Mapping der Parameter auf die XML-Elemente sowie das anschließende Versenden der SOAP-Mitteilung über das Netzwerk.

Eine Proxy-Klasse wird erstellt, um den Client gegenüber den komplexen Abläufen beim Aufruf des Web Services abzuschirmen. Eine Proxy-Klasse ist eine Klasse, die alle vom Web Service bereitgestellten Methoden und Objekte enthält. Diese Methoden übernehmen das Aufbereiten der Parameter für SOAP, das Versenden der SOAP-Anfrage über HTTP, den Erhalt der Antwort vom Web Service sowie die Freigabe des Rückgabewerts. Die Proxy-Klasse ermöglicht dem Client-Programm den Aufruf eines Web Services, als ob dieser eine lokale Komponente wäre.

Themenseiten: Anwendungsentwicklung, Software

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