Hacker unterstützen Entdecker der Cisco-Schwachstelle

Netzwerkausrüster hat wegen Veröffentlichung illegal beschaffter Informationen geklagt

Teilnehmer der Defcon Security-Konferenz verurteilten den Umgang von Cisco Systems und Internet Security Systems mit Michael Lynn, nachdem dieser eine schwere Sicherheitslücke in den Routern des Unternehmens bekannt gegeben hat. Er wurde mit einer Klage konfrontiert, da er angeblich illegal beschaffte Informationen öffentlich gemacht hat.

Die Defcon findet nach der Security-Konferenz Black Hat statt, auf der Lynn die Schwachstelle bekannt gegeben hat. Damit ist es möglich, die Kontrolle über einen Cisco-Router zu übernehmen. Lynn sagte, dass ein Exploit der Lücke das Internet in die Knie zwingen könne.

Auf der Defcon schlug dem Entdecker der Cisco-Schwachstelle eine Welle der Sympathie entgegen. So wurden T-Shirts mit Anti-Cisco-Parolen gefertigt und Lynns Anwältin Jennifer Granick wurde als seine Retterin gefeiert. Inzwischen gibt es auch einen Paypal-Account, auf dem Geld für die Verteidigung gesammelt werden soll.

Cisco hat in einem Advisory bestätigt, dass ältere Versionen des IOS-Betriebssystems IPv6-Pakete fehlerhaft verarbeiten. Ein Angriff sei aber nur von einem lokalen Netzwerk aus möglich. Experten halten es jedoch auch für möglich, dass eine andere Attacke als Vorstufe für einen Angriff auf den fehlerhaften Cisco-Router dienen könnte.

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