HP will keine Ipods mehr verkaufen

IT-Konzern darf bis August 2006 kein Konkurrenzmodell auf den Markt bringen

Hewlett-Packard will die auf der Consumer Electronics Show 2004 bekannt gegebene Kooperation mit Apple platzen lassen und den Verkauf von Ipods in absehbarer Zeit einstellen. Man habe beschlossen, dass dies nicht mehr zur Strategie passt.

Das Aus für den Ipod bei HP bedeutet jedoch nicht gleichzeitig den Ausstieg aus dem Verkauf von Unterhaltungselektronik. „Wir halten weiterhin an unserer Digital Entertainment-Strategie fest“, so HP-Sprecher Ross Camp.

Erst kürzlich hat HP seine Ipod-Palette um die Modelle Mini und Shuffle erweitert. Die derzeitigen Lagebestände sollen bis Ende September verkauft sein. Itunes wird aber weiterhin auf den Rechnern von HP zu finden sein.

Apple hat das Ende der Kooperation bestätigt und führte Zahlen an, wonach seit Januar 2004 rund fünf Prozent alle Ipod-Verkäufe auf HP entfielen. Immer wieder gab es Kritik, weil das HP-Portfolio der Modellpalette von Apple hinterherhinkte.

Wie HP im Markt für tragbare Musikplayer künftig agieren wird, ist bislang ungewiss. Denn die Verträge mit Apple sehen vor, dass der IT-Konzern bis August 2006 kein zum Ipod konkurrierendes Gerät auf den Markt bringen darf.

Themenseiten: Apple, Business, Hewlett-Packard

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