Intel: Server-Chips aus dem Notebook-Bereich

"Sossaman" soll auf Pentium M basieren

Ungewöhnliche Strategie bei Intel: Einer der fürs nächste Jahr angekündigten Server-Chips kommt aus dem Notebook-Bereich des CPU-Herstellers. Dies hat das Unternehmen jetzt bekannt gegeben. Konkret geht es um den Xeon-Chip mit dem Codenamen „Sossaman“, der im ersten Halbjahr 2006 für Blade Server verfügbar sein soll.

Diese CPU werde ein Spross der Pentium M-Familie sein, so der Marketing-Manager Stephen Thorne. Der Verbrauch soll bei maximal 31 Watt liegen – ein sehr niedriger Wert für Server-Chips, die teilweise mehr als das Dreifache konsumieren.

Wie jetzt bekannt wurde, will Intel auch zwei Versionen des Irwindale Xeon Chips mit niedrigem Energieverbrauch vorstellen. Diese sollen Ende des Jahres verfügbar sein und maximal 90 beziehungsweise 55 Watts verbrauchen. Diese CPUs sollen Energiespartechniken des Pentium M enthalten, aber im Wesentlichen auf der Architektur der bestehenden Xeon-Chips basieren, die vom Pentium 4 abstammen.

Die jetzt bekannt gewordenen Pläne verdeutlichen das Problem des Energie-Verbrauchs auch im Server-Umfeld und den zunehmenden Einfluss des Pentium M. Genau diese CPU hat maßgeblich zum Umsatzwachstum der letzten Quartale bei Intel beigetragen. Einige PC-Hersteller haben bereits begonnen, Pentium-M-CPUs auch in Desktops zu verbauen.

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