Kaspersky erwirbt russisches Spamtest Projekt

Internet-Sicherheits-Firma kauft Lösung gegen unerwünschte E-Mail-Flut

Das russische Internet-Security-Unternehmen Kaspersky hat mit Spamtest eine Lösung gegen unerwünschte E-Mails gekauft. Spamtest ist ein von Ashmanov und Partners entwickeltes Anti-Spam-Projekt. Die Übereinkunft der beiden Unternehmen enthält die Übergabe der Kontrolle über das Projekt und dessen Integration in die wirtschaftliche Struktur von Kaspersky.

Spamtest scannt täglich 40 bis 60 Millionen E-Mails. Der dazu benutzte Filter arbeitet mit über 15 Vorgehensweisen zur Spam-Erkennung – von linguistischen über graphische bis zu Signatur-basierten Methoden. Die linguistische Abteilung ist rund um die Uhr im Einsatz und gibt alle 20 Minuten Updates für die Erkennungsdatenbanken heraus.

Am meisten verbreitet ist Spamtest in Russland. Laut Kaspersky werden weltweit 30 Millionen Mailboxes von dem Spamfilter überwacht, die Erkennungsquote liege bei 95 bis 97 Prozent. Als weiteres Service will Kaspersky mit der Spamtest-Technologie ein kostenloses Online-Scanning anbieten.

Die Zusammenarbeit von Kaspersky und Ashmanov entspricht den derzeitigen Trends der IT-Branche. Vermehrt werden Software-Produkte und Plattformen zu integrierten Lösungen vereint. Symantec kaufte vergangenes Jahr den Spam-Spezialisten Brightmail. Microsoft hat kürzlich angekündigt, den E-Mail-Sicherheitsspezialisten Frontbridge übernehmen zu wollen.

Themenseiten: Business, Kaspersky

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