Car Hifi: Vom analogen Ungetüm zum smarten digitalen Gerät

Digital-Technik im Auto ist inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden. Nun wird eine weitere Bastion analoger Technologie in Angriff genommen: Die Audio-Verstärker werden digital.

Die Leistung der in einem Autoradio integrierten Endstufe ist in den meisten Fällen für Hifi-Enthusiasten nicht ausreichend. Inzwischen stehen so genannte digitale Endstufen bereit, die aufgrund des hohen Wirkungsgrades sehr kompakt sind und damit in fast jedes Auto passen.

Das Funktionsprinzip eines Verstärkers ist sehr einfach: Mit Hilfe einer kleinen Spannung wird eine große Spannung erzeugt und an die Lautsprecher abgegeben. Bei analogen Geräten sind hierfür Transistoren zuständig, die analog zur Eingangsspannung das Signal verstärken. Je größer die Eingangsspannung ist, desto größer ist auch die Ausgangsspannung sprich Lautstärke.

Wesentliche Eigenschaften von Verstärkern sind der Frequenzgang, die Ausgangsleistung, der Klirrfaktor und die Anstiegsgeschwindigkeit. Der Frequenzgang gibt an, in welchem Bereich die Endstufe die Eingangsspannung linear verstärkt. Dieser sollte im hörbaren Bereich von 20 Hz bis 20 KHz liegen. Manche High-End-Geräte beginnen den Frequenzgang sogar ab 16 Hz.

Digital-Verstärker von Altomobile
Mit den Abmessungen von 22,9 mal 17,5 mal 3,7 cm ist der Vier-Kanal-Verstärker Altomobile ADP304 sehr kompakt. Die Ausgangsleistung des 1600 Gramm leichten Winzlings liegt bei 4 mal 75 Watt RMS. Die Altomobile-Verstärker sind in Deutschland über Domino Design erhältlich.

Themenseiten: Altomobile, Client & Desktop, Domino Design, Peripherie

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5 Kommentare zu Car Hifi: Vom analogen Ungetüm zum smarten digitalen Gerät

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  • Am 6. August 2005 um 14:55 von megawatt

    Digitale Verstärker im Auto
    Leider oder zum Glück habe ich noch keinen Class D Verstärker gehört der im Hochtonbereich seinem analogen Vertreter das Wasser reichen kann. Natürlich auf technisch entsprechentem Niveau. Im Bassbereich hat digitale Technik schon angegebene Vorteile, aber habe bis jetzt auch viel unzuverlässige Geräte erlebt.
    Auch Geräte der Firma Alto. Netzteil leider ein bisschen daneben. Muss allerdings sagen schon ein bisschen her. Kann sich ja hoffendlich nur gebessert haben. Aber analog halt analog, siehe LP und CD

  • Am 8. August 2005 um 13:28 von Mr.Droll

    Werbeschrift
    Wieviel hat denn die hier werbende Firma spendiert, um diesem, -an Computertechnik interessierten-, Publikum in diesem Forum ihre Produkte so massiv näherbringen zu können???

    • Am 23. August 2005 um 17:10 von Stefan Berkenbusch

      AW: Werbeschrift
      Der Artikel stellt die persönliche Meinung des Verfassers nach umfangreichen Recherchen dar und wurde von uns weder in irgendeiner Weise beeinflusst, noch sind für die Ausführungen Gegenleistungen in jedweder Art geflossen.

      Es ist nicht nur sehr bedenklich, sondern auch recht bedauerlich, dass eine -in diesem Fall- positive Berichterstattung zu solcherart Unterstellungen führt.

      Nicht immer sind "only bad news good news". Es geht also auch anders und ganz ohne zu korrumpieren – auf der einen oder anderen Seite.

      Stefan Berkenbusch – Domino Design GmbH

  • Am 11. August 2005 um 10:07 von Michael Strödick

    Wenn schon abschweifen, dann aber so korrekt, wie gewohnt
    Ich nehm mir mal ein Beispiel heraus.
    Die RMS-Leistung entspricht nicht der Sinus-Leistung. Während die Sinus Dauertonleistung i.d.R bei 1000 Hz den Sinus von Spitze zu Spitze misst und den Nulldurchgang nicht berücksichtigt, misst die RMS Leistung über das gesamte hörbare Spektrum. Die RMS-Leistung gibt den Effektivwert an, der um die Nulldurchgänge des Sinus bereinigt ist.
    Die RMS-Leistung entspricht der Sinus-Leistung geteilt durch Wurzel 2.

    gegrüßt!

    • Am 21. Februar 2007 um 17:19 von Johannes Schuricht

      AW: Wenn schon abschweifen, dann aber so korrekt, wie gewohnt
      Naja ganz korrekt ist es auch nicht. Da die RMS Leistung mit einem Signal gemessen wird, das 1/f Rauschen entsrpicht. Also tiefe Frequenzen mit großer Intensität und hohe Frequenzen mit kleiner Inensität vorhanden sind. Bei der Sinusleistung wird nur eine Frequenz betrachtet.

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