Fujitsu: Authentifizierung per Venen-Scan

Berührungsfreie Lösung soll Sicherheit per Infrarot-Strahlung bieten

Fujitsu Europe hat die weltweite Markteinführung seiner biometrischen Palm Vein-Authentifizierungstechnologie für den EMEA-Markt angekündigt. Dabei handelt es sich laut dem Unternehmen um eine berührungsfreie Handflächenvenen-Scanlösung, die das individuelle Venenmuster der Handfläche per Nahinfrarotstrahlung erfassen soll.

Das Prinzip der neuen Lösung: Der Blutfarbstoff in der Handflächenvene soll die Strahlung absorbieren, was die Reflektionsrate vermindert und die Venen als schwarzes Muster erscheinen lässt. „Dieses Venenmuster wird anschließend mit dem vorher abgespeicherten Muster verglichen, um so Personen zweifelsfrei identifizieren zu können“, so Fujitsu. Da das Venenmuster individuell unterschiedlich sei und sich zeitlebens nicht mehr ändere, sei die Vorspiegelung einer anderen Identität durch Manipulation des Musters „nahezu ausgeschlossen“.

Als mögliche Einsatzbereiche für die Palm Vein-Technologie nennt Fujitsu Zugangskontrollen, Sicherheitstechnik, Finanzen- und Bankensektor, Gesundheitswesen sowie öffentliche Verwaltung.

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1 Kommentar zu Fujitsu: Authentifizierung per Venen-Scan

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  • Am 20. Juli 2005 um 22:35 von w-sky

    Besser als herkömmliche biometrische Verfahren
    Wenigstens ein Horroszenario, welches herkömmliche biometrische Authetifizierungsmethoden begleitet, entfällt hierbei: Dass sich jemand mit der abgetrennten Hand einer zugangsberechtigten Person Zutritt verschafft, dürfte ausgeschlossen sein, denn wo kein Blut mehr fließt, erscheint auch kein Venenmuster auf dem Infrarotbild. :-)

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