Vodafone meldet in Deutschland 530.000 UMTS-Kunden

HSDPA-Aufrüstung im nächsten Jahr soll einen Downstream von 2 MBit/s ermöglichen

Vodafone meldet eine halbes Jahr nach dem Start ins Massengeschäft 530.000 UMTS-Kunden in Deutschland. Rund 410.000 nutzen dabei ein UMTS-Handy, 120.000 surfen mit einer entsprechenden Datenkarte im Internet.

Der beliebteste Dienst sei mobiles Fernsehen. Im Juni erreichten 100.000 Nutzer nach Angaben von Vodafone rund 1,8 Millionen Fernseh-Minuten. Von der hauseigenen Musik-Plattform würden mit steigender Tendenz monatlich 100.000 Titel heruntergeladen.

Das UMTS-Netz von Vodafone ist nach Unternehmensangaben inzwischen in rund 1200 Städten und Gemeinden in Deutschland verfügbar, was einer Abdeckung von 70 Prozent entspreche. Ende März 2006 will Vodafone eine Abdeckung von 70 Prozent erreichen. Fürs nächste Jahr ist auch die Aufrüstung des Netzes mit High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) geplant, was einen Downstream von 2 MBit/s ermöglichen soll. Derzeit liegt dieser Wert bei 384 KBit/s.

Themenseiten: Telekommunikation, UMTS, Vodafone

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2 Kommentare zu Vodafone meldet in Deutschland 530.000 UMTS-Kunden

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  • Am 14. Juli 2005 um 22:20 von KeinHandyFan

    Deutschland klagt, aber hat genug Geld für Schwachsinn
    Die Deutschen klagen und klagen, wie teuer doch alles wird. Aber anscheinend ist noch genügend Geld vorhanden, denn für den absoluten Schwachsinn mit Namen Handy, hat Deutschland noch Milliarden übrig.

  • Am 22. Juli 2005 um 10:32 von EDVBERATER

    Auswirkungen von UMTS
    1. Damit kann in Zukunft auch im ländlichen Bereich mit schnellen Verbindungen gearbeitet werden – wenn auch zu einem höheren Preis als mit DSL in den Ballungszentren. Ein weiterer Ausbau von DSL in der Fläche ist dann kaum noch wirtschaftlich. Die Probleme mit der zusätzlichen Strahlenbelastung stehen auf einem anderen Blatt.

    2. Für die Firmen stellt sich spätestens in ein bis zwei Jahren die Frage, ob noch spezielle Software für mobile Geräte wie PDA und Notebook entwickelt werden muss. Stattdessen kann einfach eine Verbindung zum Firmennetz oder zur Firmenwebseite hergestellt werden und das Endgerät des Aussendienst- oder Vertriebsmitarbeiters dient nur noch als Konsole für im Rechenzentrum laufenden Anwendungen. Das Problem mit der Datenhaltung und -sicherung auf Endgeräten ist dann im wesentlichen gelöst.

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