Fujitsu Siemens: Leise Bürorechner mit AMD-CPUs

Geräte werden in Augsburg gefertigt

Fujitsu Siemens Computers hat heute mit dem Small Form Factor PC (SFF) Esprimo E5600 und dem Microtower Esprimo P5600 zwei Business-Rechner mit AMD-Prozessoren angekündigt. Die Geräte werden in Augsburg gefertigt und sollen sich durch geringe Lärmentwicklung und einen niedrigen Stromverbrauch auszeichnen. Der Esprimo E ist ab 749 Euro zu haben, der Esprimo P ab 599 Euro.

Beide Geräte sind durch ein modulares System einfach erweiterbar und setzen AMD Athlon 64- oder Sempron-CPUs und den Sis-761-Chipsatz mit integrierter Grafik ein. Durch einen PCI-Express-Steckplatz kann eine separate Grafikkarte nachgerüstet werden.

Der Esprimo E bietet einen 3,5-Zoll-Laufwerksschacht für eine zweite Festplatte, einen internen Smartcard- und Multicard-Reader sowie ein WLAN-Modul. Durch einen geschalteten Monitorausgang kann die Stromversorgung des Monitors über den PC aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden, wodurch ein unnötiges Standby verhindert werden soll. An der Frontblende befinden sich Audio- und USB-Anschlüsse. Durch ein verbessertes Kühlkonzept soll die Lautstärke des Esprimo E bei typischen Büroanwendungen nur 24 Dezibel betragen.

Der Microtower Esprimo P verfügt über dieselben Funktionen wie der Esprimo P, ist aber in einem größeren Gehäuse untergebracht und geringfügig lauter. Im Betrieb mit Festplattenzugriff soll die Lautstärke bei 27 Dezibel liegen, beim Small Factor-Pendant nur bei 25 Dezibel. Beide Rechner können beim Kauf über die Fujitsu Siemens-Partner individuell konfiguriert werden.

Themenseiten: Fujitsu Siemens Computers, Hardware

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu Fujitsu Siemens: Leise Bürorechner mit AMD-CPUs

Kommentar hinzufügen
  • Am 13. Juli 2005 um 7:33 von Gustav Grewe

    Danke, Mutter Siemens!
    Endlich hat ein bedeutender PC-Hersteller den Mut, das bessere und dynamischere AMD Prozessorenkonzept zu nutzen und den Intel-Repressalien oder Verlockungen zu widerstehen. Über deren miese Tricks und die Reaktionen der EU ist in den letzten Tagen viel zu lesen.

    Viel wichtiger ist, dass der Verbraucher mit einem Fujitsu Siemens PC ein Gerät erhält, das den hohen Anforderungen kommerzieller Einsatzgebiete garantiert vollauf gerecht wird, also keine freakige Zockerkiste. Und das mit einem flinken und sparsamen Prozessor, statt mit einer Intel-Büroheizung, die nebenbei auch noch etwas rechnen kann.

    • Am 13. Juli 2005 um 9:33 von Norbert Baumert

      AW: Danke, Mutter Siemens!
      Also manchmal nervt dieses Gut und Böse
      wirklich! AMD ist ja nun kein Allheilmittel. Ich habe selbst kurz vor der Entscheidung gestanden einen AMD Prozessor oder einen Intel. Habe mich letzendlich für den Intel entschieden, einfach weil er wesentlich leiser und sparsamer ist.
      AMD muss eben noch aufholen um eine echte Konkurrenz zu sein. Solang hat Intel die Nase vorn. Egal ob das dem geneigten Computerexperten passt oder nicht.

    • Am 13. Juli 2005 um 9:49 von Matthias Böhm

      AW: AW: Danke, Mutter Siemens!
      Das ist so nicht ganz (streng genommen gar nicht) richtig. Intel Prozessoren sind weder leiser, noch lauter als AMD CPUs (die Prozessoren selber machen nämlich überhaupt gar kein Geräusch, was als "laut" wahrgenommen wird, sind entsprechende Lüfter [und ggf. Festplatten]). Die Geräuschkulisse hängt also in keinster Art und Weise von der CPU ab.

      Dass Intel sparsamere Prozessoren herstellt, ist schlicht und ergreifend falsch (solange sich das "sparsam" auf den Energieverbrauch bezieht). Das kann bei zdnet in mehreren Testberichten nachgelesen werden.

      Freundlich grüssend

      M. Böhm

    • Am 13. Juli 2005 um 10:17 von Frank Buckelmann

      AW: AW: AW: Danke, Mutter Siemens!
      Welche CPU die richtige ist, hängt sicherlich zu >97.3% vom Einsatzzweck ab – eine pauschale Schwarz-Weiß-Malerei ist wohl kaum angebracht.

      MfG
      Frank "n0n33d4b8r3z" Buckelmann

      PS: Ich glaube derjenige, welcher seinen Prozessor hört, hat ein etwas älteres Modell – aber das klickern von 20000 Relais ist bestimmt ganz angenehm.

    • Am 13. Juli 2005 um 10:46 von Matthias Böhm

      AW: AW: AW: AW: Danke, Mutter Siemens!
      Ganz genau so sehe ich das auch (wobei: es könnten ja auch nur 97.2% sein ;-).

      Aber ‚mal ernsthaft: Die zu leistenden Anwendungen und die Vorliebe für einen Prozessor-Hersteller sind ausschlaggebend. Jeder Prozessor hat Vor- und Nachteile gegenüber dem Konkurrenzprodukt.

      Da das etwas ältere, hörbare Modell nicht ganz so handlich und zudem auch so gut wie nicht mehr erhältlich ist, habe ich das gar nicht mehr beachtet…

      Freundlich grüssend

      M. Böhm

    • Am 13. Juli 2005 um 11:41 von Christoph

      AW: AW: AW: Danke, Mutter Siemens!
      Stimmt, einen Prozessor hört man nicht. Aber ein heisser Prozessor will mehr gekühlt sein. Und dazu benötigt man ggf. hinreichend starke Lüfter, die man sehr wohl wieder hört!

    • Am 13. Juli 2005 um 11:42 von Christoph

      AW: AW: AW: Danke, Mutter Siemens!
      Stimmt, einen Prozessor hört man nicht. Aber ein heisser Prozessor will mehr gekühlt sein. Und dazu benötigt man ggf. hinreichend starke Lüfter, die man sehr wohl wieder hört!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *