Turion fürs Volk: Fujitsu Siemens Amilo A7645

Das viel beworbene "Volks-Notebook" A7645 für 899 Euro Fujitsu Siemens verkauft sich vermutlich in großen Stückzahlen. Die Ausstattung des Notebooks ist gut, die Leistung dem Preis angemessen.

Schon seit etlichen Tagen wird das von Fujitsu Siemens und Partnerunternehmen als „Volks-Notebook“ bezeichnete Amilo A7645 verkauft. Das Gerät mit Dual Layer-DVD-Brenner und AMDs Mobilchip Turion kostet lediglich 899 Euro.

Ausstattung

Mit dem Dual Layer-DVD-Brenner ist bereits das Highlight der Ausstattung benannt. Das NEC DVD+-RW ND-6500A ist auf der linken Gehäuseseite integriert, neben Modem- und Netzwerk-Steckplätzen. Die Festplatte von Toshiba fällt mit 60 GByte Kapazität und vor allem mit 4200 Umdrehungen pro Minute dagegen etwas ab.

Herzstück des Systems ist aber AMDs auf der CeBIT 2005 vorgestellter Notebook-Prozessor Turion MT-28 mit 64 Bit und einem Takt von 1600 MHz. Ihn ergänzt ein Chipsatz von Sis, der 760 mit der integrierten Grafik Mirage 3 des gleichen Herstellers. Zuletzt stammen auch der Audio- und der LAN-Chip von Sis, während fürs WLAN nach 802.11b/g eine Mini-PCI-Lösung von Broadcom gewählt wurde.

Fujitsu Siemens hat das Notebook mit 512 MByte Speicher ausgestattet. Die beiden Module vom Typ PC2700 zu je 256 MByte stammen von Samsung. Smartlink ist der Hersteller des 56K-Modems, das den Standard V.90 unterstützt.

Das Spektrum an Anschlüssen ist nicht besonders groß, aber die Zahl von drei USBs, die ja heute die meisten anderen Anschlusstypen ersetzen können (PS/2 für Maus und Tastatur zum Beispiel) tröstet darüber hinweg. Neben diesen Ports sitzen rechter Hand ein Firewire-Port und ein S-Video-Ausgang, ein Schacht für PC-Cards vom Typ II und die Sound-Anschlüsse. Bei den Letzteren handelt es sich neben den Klinkenstecker-Buchsen für Kopfhörer und Mikro auch um einen SPDIF-Ausgang für Surround-Sound.

Frontal findet sich neben einem SD-Card-Einschubschacht ein wichtiger Schalter, der das drahtlose Netzwerk ein- und ausschaltet. Die Anschlüsse links wurden schon oben erwähnt – bleibt also nur noch die Rückseite, auf der neben dem Akku nur noch ein VGA-Monitor-Ausgang und ein Anschluss für Kensington-Schlösser Platz hat.

Das Gehäuse selbst hat selbstverständlich die FSC-typischen Farben schwarz und silbermetallic mit leichtem blauen Einschlag. Die silberne Abdeckung täuscht ein wenig: Das gesamte Gehäuse ist aus Plastik und hinterlässt keinen besonders robusten Eindruck. Außerdem

Fujitsu-Siemens-Notebooks wurden früher häufig mit weißen Tastaturen geliefert – das Amilo A7645 hat eine schwarze, die leichter abzulesen ist, wenn man das braucht. Auch am Layout der Tasten ist nichts zu kritisieren, die Entfernen-Taste sitzt ordentlich am Eck, der Cursor-Block wurde leicht abgehoben. Praktisch ist weiter, dass die Scroll-Area vom Touchpad durch eine leichte Erhöhung abgesetzt wurde und man so spürt, wenn man versehentlich mit dem Finger auf den Scrollbereich kommt.

Bleibt zuletzt das Display zu erwähnen, das immerhin ordentliche Helligkeit bietet. Es bleibt auf die Auflösung von 1024 mal 768 Pixeln beschränkt, trotz Bilddiagonale von 15 Zoll, aber das ist in dieser Preisklasse auch nicht anders zu erwarten.

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